Rennen um AKK-Nachfolge: Nächster prominenter CDU-Politiker macht ernst

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Holzlatten sind abgerissen, im Eingang liegt das verkohlte Gartentor: Die Spuren der Randale-Tour durch Steinebach waren am Sonntag noch deutlich zu sehen. 

Unter anderem Papiertonne angezündet und in leerstehendes Haus eingebrochen

Randale-Tour durch Steinebach

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Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren haben am frühen Sonntagmorgen eine Randale-Tour durch Steinebach unternommen. Die Polizei konnte die drei schließlich festnehmen.

Steinebach – Sie sprühten ein Graffiti, rissen ein Schild um, zündeten eine Papiertonne an, demolierten Hauszäune und brachen schließlich in ein leerstehendes Haus ein: Zwei junge Burschen und eine Freundin haben sich am frühen Sonntagmorgen in Steinebach ausgetobt. Die Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren aus Wörthsee und Grafrath haben sich nach Angaben der zuständigen Polizei Herrsching nun gleich wegen mehrerer Delikte zu verantworten.

Gegen 4.35 Uhr meldete sich ein Anwohner bei der Polizei. Er hatte bemerkt, dass der Gartenzaun eines Anwesens an der Hauptstraße brannte. Zudem waren ihm drei junge Leute aufgefallen, die sich verdächtig verhielten.

Parallel fuhren daraufhin eine Polizeistreife sowie acht Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Steinebach-Auing zum Einsatzort. „Der Brand war schnell gelöscht“, berichtet Kommandant Josef Kraus im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Wie sich herausstellte, waren die Flammen von einer angezündeten Papiertonne auf den Zaun und das hölzerne Eingangstor übergesprungen. Unter den Einsatzkräften war übrigens auch der Sohn der Bewohnerin. Verletzt wurde niemand,

Die mutmaßlichen Brandstifter waren derweil geflüchtet und wollten sich in der nur wenige Meter entfernten, seit Jahren leerstehenden Bäckerei an der Hauptstraße verstecken. „Sie hatten sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude verschafft“, berichtet eine Polizeisprecherin. Die Beamten konnten die zwei Burschen aber schnell entdecken und vorläufig festnehmen. Wenig später war auch ihre Komplizin noch vor Ort ermittelt und gefasst.

Durch die Befragung des Trios und die Begutachtung des Fluchtweges konnte die Polizei den Randalierern noch weitere Sachbeschädigungen zuordnen, darunter ein frisches Graffiti an einer Gartenmauer, ein umgerissenes Schild im Bereich der Kirche und ein weiterer demolierte Gartenzaun, bei dem sie Bretter herausgerissen hatten. Anschließend wurden die Jugendlichen ihren Eltern übergeben. Den Schaden gibt die Polizei mit „im niedrigen vierstelligen Bereich an“.

Verärgert reagiert Feuerwehrkommandant Kraus auf die Randale-Tour. „Unser Ansinnen ist, Menschen in Not zu helfen, und nicht irgendwelchen Dummheiten hinterherzulaufen“, sagt er.  ps

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