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Der S-Bahndamm bei Auinn in der Gemeinde Wörthsee soll zweigleisig werden.  

S-Bahn-Ausbau

Schallschutzwände und ein neuer Wall

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Im Zuge des Stammstreckenausbaus in München soll auch der S-Bahnhof in Steinebach barrierefrei werden. Was die Bahn im Detail plant erklärt sie am Mittwoch, 13. November, bei einer Veranstaltung in der Grundschule Wörthsee.

Steinebach – Im Zuge des Stammstreckenausbaus in München soll auch der S-Bahnhof in Steinebach barrierefrei werden. Die Trasse zwischen Steinebach und Hechendorf wird zweigleisig. Was die Bahn im Detail plant, und was dies für die Anlieger bedeutet, darüber informiert am morgigen Mittwoch Alexander Rutz von der DB Netz AG in der Grundschule der Gemeinde Wörthsee (Schulstraße 11). Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Der Gleisausbau zwischen den S-Bahnhöfen Steinebach und Hechendorf ist eine von insgesamt sieben „netzergänzenden Maßnahmen“, die 2016 mit der Durchfinanzierung der zweiten Stammstrecke München festgelegt wurden. Derzeit läuft die Genehmigungsplanung. Spätestens 2026, wenn die zweite Stammstrecke in Betrieb gehen soll, sollen auch der Bahnhof Steinebach barrierefrei und der Gleisausbau abgeschlossen sein. Dazu kommen Bauwerke wie die Über- und Unterführungen in Steinebach und Auing sowie der Bau eines Rad- und Gehwegs am Gleisübergang in Hechendorf (wir berichteten).

Aufwendig wird das Projekt auch deswegen, weil sich die Gleise bei Auing auf einem hohen Wall befinden. Dieser soll komplett ausgetauscht und verbreitert werden. Wie viel breiter, das wird Rutz am Mittwoch erklären. Das gilt auch für den möglichen Bau einer Lärmschutzwand oder passiven Schutzmaßnahmen, mit denen beispielsweise der Einbau von Lärmschutzfenstern gemeint ist. Rutz tendiert eher zum Bau einer Schallschutzwand. „Ich habe noch nie erlebt, dass man einen Konsens findet bei den Schallschutzmaßnahmen“, sagt er. Immer gebe es Anlieger, die nicht auf eine Wand schauen, oder aber keine neuen Fenster haben wollten. Möglicherweise könnten passive Schallschutzmaßnahmen bei einzelnen Häusern greifen. „Es wird schwierig, es allen Recht zu machen.“

Insgesamt ist die Ausbaustrecke zwischen Steinebach und Hechendorf 2,6 Kilometer lang. Am Bahnhof Steinebach wird der Bahnsteig zurückgebaut, dafür entstehen zwei Außenbahnsteige. Geplant sind zudem zwei Rampen und eine Personenunterführung.

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