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Fröhliche Zusammenkunft mit Scheckübergabe auf dem Wörthseeacker (v.l.): Marita Heßmann, Bürgermeisterin Christel Muggenthal, Barbara König-Schmidbauer und Juliane Seeliger-von Gemmingen.

Wörthseeacker

Scheckübergabe auf dem Wörthseeacker

Seit Ende April beackern rund 40 Hobbygärtner den Wörthseeacker. Den Erlös aus der Aktion, die von der Gemeinde zu Coronazeiten ins Leben gerufen wurde, fließt in die Kasse der Nachbarschaftshilfe Wörthsee. Deren Vorsitzende Marita Heßmann nahm von Bürgermeisterin Christel Muggenthal nun einen symbolischen Scheck über 1160 Euro entgegen.

Wörthsee – Seit Ende April beackern rund 40 Hobbygärtner den Wörthseeacker. Den Erlös aus der Aktion, die von der Gemeinde zu Coronazeiten ins Leben gerufen wurde, fließt in die Kasse der Nachbarschaftshilfe Wörthsee. Deren Vorsitzende Marita Heßmann nahm von Bürgermeisterin Christel Muggenthal nun einen symbolischen Scheck über 1160 Euro entgegen.

Die Idee war einigen Wörthseern gekommen, als der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wegen Corona dazu aufrief, mehr Gemüse selbst anzubauen. Landwirt Paul Grundler war selbst gleich Feuer und Flamme, als er gefragt wurde – ebenso wie die Gemeinde. Für 50 Euro jährlich bewirtschaften die Bürger am Teilsrain ihre jeweiligen Ackerstreifen. Insgesamt hat Grundler rund 1800 Quadratmeter Land bereitgestellt und hergerichtet.

Mittlerweile ist die Saat aufgegangen, der Wörthseeacker ist voll mit Gemüse, Kräutern und Blumen. Die Beteiligten sind rundum zufrieden, allen voran Wörthsees Umweltbeauftragte Barbara König-Schmidbauer und Kulturbeauftragte Juliane Seeliger-von Gemmingen, die sich beide intern um das Projekt kümmern und auch selbst Parzellen bearbeiten. „Das Land ist fruchtbar, das Gemüse wächst sehr gut, auch dank der guten Klimabedingungen dieses Jahr und weil viele nicht in Urlaub fahren und somit Zeit für den Anbau haben“, sagt Juliane Seeliger-von Gemmingen. Der Wörthseeacker sei ein Treffpunkt für die Hobbygärtner geworden, „sie tauschen sich über Saatgut, Erntezeitpunkt, Kochrezepte und Schädlingsbekämpfung aus“. Neben den Kohlfliegen und Kartoffelkäfern würden sich ab und an allerdings auch Rehe über Salat und Erbsen freuen.

Bürgermeisterin Christel Muggenthal bewunderte bei der Scheckübergabe die individuell gestalteten Parzellen. „Dort wurde mit wenig Aufwand etwas Sinnvolles und Geselliges geschaffen“, freute sie sich. „Die Aussichten sind gut, dass es auch im nächsten Jahr wieder einen Wörthseeacker geben wird“, verriet Juliane Seeliger-von Gemmingen.  

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