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Mit einer Suchkette aus Booten suchten die Einsatzkräfte der Wasserwacht den Wörthsee nach einer vermeintlich vermissten Person ab. Allerdings konnten sie niemand finden.

Stand-up-Paddlerin meldet sich bei Wasserwacht - Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

Vermisstensuche am Wörthsee mit Polizeihubschrauber

Auf dem Wörthsee hat es am Samstag eine groß angelegte Vermisstensuche gegeben. Gefunden wurde jedoch niemand.

Steinebach - Wie Tobias Bucher von der Kreiswasserwacht Starnberg berichtet, meldete sich eine Stand-up-Paddlerin am Samstagnachmittag gegen 15.40 Uhr bei der Wasserwacht Steinebach. Sie habe vermutlich eine leblose Person am Seegrund des Wörthsees gesehen, gab sie an. 

„Daraufhin wurde umgehend, in Absprache mit Polizei und Rettungsleitstelle, eine Suche eingeleitet“, berichtet Buch. Beteiligt waren drei Motorrettungsboote der Wasserwachten Steinebach und Grafrath, ein Boot der Feuerwehr Steinebach, die DLRG Pöcking-Starnberg mit einer Drohne, mehrere Wasserwachttaucher und auch ein Polizeihubschrauber. „Das eingegrenzte Gebiet wurde mit einer Suchkette durch die Boote abgesucht, von der Luft durch den später eingetroffenen Hubschrauber und die nachgeforderte Drohne.“

Die Drohne sichtete an der betreffenden Stelle in der Tat eine Auffälligkeit im Wasser. Wasserretter tauchten sofort ab - allerdings stellte sich die Auffälligkeit als Baumstumpf heraus. „Nachdem das Suchgebiet gründlich abgesucht wurde und eine Rücksprache mit der Polizei ergab, dass auch keine Vermisstenmeldung vorliegt, konnte der Einsatz um 19 Uhr beendet werden“, teilt Bucher mit und hat eine dickes Lob an alle Einsatzkräfte parat: „Die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen hat hervorragend ineinandergegriffen und den Einsatz mit einem guten Gefühl enden lassen.“

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