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Glückliche Hausbauer: Bauherr Alexander Reichhart (v.l.), Architektin Elisabeth Stürzer und Projektleiter Michael Heider.

Der rote Magnet boomt

Gilching - Das working-and-living-house im Gewerbepark Süd in Gilching ist seiner Bestimmung übergeben worden und macht seinem Namen gleich zur Eröffnung alle Ehre. 

Das neue „working & living House“ im Gewerbepark Gilching Süd soll internationaler Treffpunkt für Unternehmen aus der Forschung und Hightech-Szene werden. Aber auch Otto Normalverbraucher ist im künftigen Tages-Café gern gesehener Gast. Rund 130 Gäste aus Politik und Wirtschaft, künftige Mieter und Nachbarn kamen am Freitag zur Einweihung des so genannten „roten Magneten“.

Diese Bezeichnung hat das dreistöckige Gebäude mit 5000 Quadratmeter Nutzfläche der knallig rot-hellgrauen Fassade zu verdanken (wir berichteten). Auch der Innenbereich kann sich angesichts der belebenden Farbgebung und der eigenwilligen Freitreppengestaltung, so genannte „Himmelstreppen im Fachwerkstil“, sehen lassen – zumal dem Haus aufwändige künstlerische Arbeiten einen besonderen Touch verleihen. Vertreten ist unter anderem Walter Kopp aus Wörthsee mit Skulpturen aus Gips und Bronze. Spiegelbilder präsentiert Stephan Quenkert aus Landshut.

Eine Hommage an Gilching ziert zudem eine Wand im Eingangsbereich. „Wir haben uns da eines Textes über die Entstehung Gilchings aus der Feder des verstorbenen Ortschronisten Rudi Schicht bedient“, sagte Bauherr Alexander Reichhart, Geschäftsführer der delta-Immobilien.

Insgesamt stehen auf drei Etagen mit weitläufigen Dachterrassen vier unterschiedliche Anmietungsbereiche mit Flächen zwischen 50 und 560 Quadratmetern zu Auswahl. 25 Prozent der Flächen sind laut Reichhart bereits vermietet. Der Rest, Interessenten gibt es bereits, wird sukzessive bezogen. Als allgemeiner Treffpunkt lädt ab Anfang 2016 außerdem im Erdgeschoß ein Café im italienischen Stil zum Verweilen ein. Für Nutzer von Elektro-Autos und Fahrrädern gibt es zudem öffentlich Tankstellen. Reichhart: „Eine Grundwasserpumpe rundet im Zeichen von Green-Building unser Gesamtkonzept ab.“ Neben bereits etablierten Unternehmen sollen außerdem Firmengründer in dieses Konzept integriert werden.

Eine Möglichkeit zur Expansion gibt es ab 2017. „Wir haben erst zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Fläche bebaut. Sobald der Bedarf erkennbar ist, wird das Gebäude entsprechend erweitert.“

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