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Wort des Lebens darf bis 2013 bleiben

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Noch bis Ende 2013 darf das Jugendmissionswerk Wort des Lebens die Seeburg (Foto) und das Schloss Allmannshausen am Ostufer des Starnberger Sees nutzen. Foto: svj
Noch bis Ende 2013 darf das Jugendmissionswerk Wort des Lebens die Seeburg (Foto) und das Schloss Allmannshausen am Ostufer des Starnberger Sees nutzen. Foto: svj

Berg - Wort des Lebens hat eine Schonfrist bekommen: Das Jugendmissionswerk darf noch bis Ende 2013 die Seeburg und das Schloss Allmannshausen am Ostufer des Starnberger Sees nutzen.

„Mit dem Standort am Starnberger See kann auch die persönliche und berufliche Perspektive der 20 Mitarbeiter mittelfristig gesichert werden und die Plätze für 23 junge Leute im Freiwillig Sozialen Jahr gehen nicht verloren“, freut sich WdL-Geschäftsführer Andreas Wenzel. Im Sommer 2009 hatte der Freistaat der evangelikalen Jugendorganisation den Mietvertrag gekündigt (wir berichteten). Verhandlungen und massiver Protest aus der Bevölkerung am Ostufer des Starnberger Sees bewirkten nun die Schonfrist bis 2013.

„Der Vertrag wurde einvernehmlich verlängert“, bestätigt Horst Wolf aus dem Pressereferat des Finanzministeriums. „Anschließend sollen die Liegenschaften einer Verwertung zugeführt werden.“

WdL und die Gemeinde Berg haben laut Joachim Vettter, Vorsitzende des WdL-Trägervereins, ein Vorkaufsrecht, das zumindest die Jugendorganisation auch nutzen möchte. „Auch wir bereiten uns auf die Ausschreibung vor“, sagt er. Er suche Geldgeber für eine Stiftung, die die beiden Schlösser kaufen könnte. Und er hofft, dass bei der Ausschreibung nicht nur das Geld zählt, sondern auch der Vorteil fürs Gemeinwohl. „Wir wollen, dass die Schlösser weiterhin öffentlich zugänglich sind und dass die Berger Jugendlichen ihre Freizeiten bei uns verleben können. Für die Bevölkerung ist das Burgcafé jedes Wochenende geöffnet“, unterstreicht Vetter. „Wir freuen uns auf Besuch.“

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