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Zwischen München und Starnberg

A 95: Tödlicher Unfall erst Stunden später bemerkt

Starnberg/München - Auf der A95 zwischen dem Dreieck Starnberg und Fürstenried hat sich am Morgen ein Unfall ereignet. Die Autobahn war komplett gesperrt.

Im Laufe der vergangenen Nacht, vermutlich ab 2 Uhr, ist der Fahrer eines Ford Fiesta zwischen dem Dreieck Starnberg und Fürstenried, im Gemeindebereich Neuried, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und prallte nach etwa 100 Metern gegen ein Baumgruppe. Dabei wurde der Fahrer getötet. Er war nicht angeschnallt.

Der Fiestafahrer, der alleine im Auto war, war in nördliche Richtung unterwegs gewesen. Gegen 2 Uhr war eine Streife der Weilheimer Verkehrspolizei an der Unfallstelle vorbeigefahren, hatte aber keine Auffälligkeiten bemerkt. Gegen 6.30 Uhr passierte ein Lkw-Fahrer die Unfallstelle. Er bemerkte schließlich das verunglückte Fahrzeug und verständigte die Polizei.

Bilder: Tödlicher Unfall auf der A95

Beim Eintreffen der Polizei, gegen 6.45 Uhr, war der Motor bereits kalt. Die Identität des Toten ist zur Stunde noch nicht eindeutig geklärt, es könnte sich aber um den Fahrzeughalter, einen 50-jährigen Grainauer, handeln. Auch die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache dauern noch an.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob ein unfallanalytischen Gutachten in Auftrag gegeben wird. Es kam zu langen Staus.

mm

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