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Maik Blankenhorn: „Schweben auf der Euphorie-Welle“

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Coach Maik Blankenhorn vom SV Bruckmühl.
Coach Maik Blankenhorn vom SV Bruckmühl. © SVB

Der SV Bruckmühl prägt das „Wir-Gefühl“. Mit dieser Einstellung haben sie es an die Tabellenspitze der Bezirksliga Ost geschafft. Dafür verantwortlich: Maik Blankenhorn

Trainer Maik Blankenhorn hat aus einem Aufsteiger den Herbstmeister der Bezirksliga Ost geformt. Kann der SV Bruckmühl auch den Aufstieg in die Landesliga stemmen?

Wie fühlt es sich an, als Aufsteiger Herbstmeister zu werden?

Wir sind überglücklich. Wir wollten mit dem Tabellenkeller nichts zu tun haben. Jetzt schweben alle auf der Euphorie-Welle. Das Umfeld mit den vielen Zuschauern ist einfach perfekt.

Kann der Verein den Aufstieg in die Landesliga stemmen?

Davon bin ich überzeugt. Bei uns bekommt kein einziger Spieler Geld. Das würde sich auch bei einem Aufstieg nicht ändern.

Wie haben Sie es geschafft, ein Team zu formen, das oben mitspielen kann?

Wir haben den Jungs nur gezeigt, wie gut sie wirklich sind. Wir haben ihnen unglaublich viel Selbstvertrauen gegeben und immer darauf hingewiesen, was wir für eine geile Mannschaft sind. Wir stärken vor allem das „Wir-Gefühl“. Das ist auch keine Floskel. Denn von unserem Kader gehen 15 Jungs zusammen in den Urlaub. Hinzu kommt, dass wir viele Spieler mit einer Top-Ausbildung haben. Viele haben bei der SpVgg Unterhaching, dem TSV 1860 München oder dem TSV 1860 Rosenheim gespielt. Wenn du als Trainer die richtigen Knöpfe drückst, dann läuft es auch.

Ab wann befassen Sie sich mit dem Aufstieg?

Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wenn wir dieses Ziel in fast jeder Partie erreichen, sind wir zwangsläufig ganz oben dabei. Wir spielen noch vier Spiele bis zur Winterpause. Danach sehen wir wirklich, wo wir stehen. Dann werden wir gegebenenfalls ein neues Ziel ausrufen.

Warum gewinnt der SV Bruckmühl die beiden kommenden Top-Spiele?

Wir werden als Team auftreten. Das zeichnet diese Mannschaft aus. Jeder hat immer Gas gegeben. Egal, ob er von Anfang an gespielt hat oder nur eingewechselt worden ist. Wir können zwar gegen jedes Team gewinnen. Aber genauso gut gegen jedes verlieren. Die beiden Mannschaften, gegen die wir verloren haben, stehen im unteren Drittel. Selbst wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, heißt es nicht, dass es so weiter geht.

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