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Manfred Fischerist Inhaber des Campingplatzes. 

Interview mit  Manfred Fischer über die Campingtrends

2015 war „ein gutes Campingjahr“

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Peißenberg -  Caravan, Mobilheim oder Zelt: Auf dem „Campingplatz Ammertal“ haben  Urlauber die Wahl. Inhaber Manfred Fischer (54) über  2015.

Herr Fischer, 2015 ist vorbei. War es ein gutes Campingjahr?

Ja, es war ein gutes Campingjahr. Das lag natürlich am guten Wetter. Das letzte Jahr, das so gut lief, liegt bestimmt zehn Jahre zurück.


In anderen Regionen war der November besonders stark, weil er so mild war. Bei Ihnen auch?

Nein, da war bei uns nichts mehr los.


In welchen Monate kamen denn besonders viele Urlauber?

Juli, August und September waren richtig gut. Insgesamt kamen im Vergleich zum Vorjahr rund 30 Prozent mehr Besucher.


Ist Campen also derzeit im Trend?

Es nimmt allgemein wieder zu. Aber es liegt natürlich immer am Wetter.


Nutzen die Gäste lieber Mobilheime oder stellen sie eher ihre eigenen Zelte auf?

Einige Zeit waren die Mobilheime beliebter, aber mittlerweile ist das Zelten wieder im Kommen. Was auch sehr beliebt ist, sind Hütten. Wir wollten Bungalows und Holzfässer zum Übernachten aufstellen. Leider wurden uns die von der Gemeinde Peißenberg nicht genehmigt.


Was hat sich beim Campen verändert?

Die Länge des Urlaubs. Früher sind die Urlauber drei Wochen geblieben, heute sind es im Schnitt noch zwei bis drei Tage. Außerdem wird kurzfristiger gebucht. Eine Vorausplanung gibt’s kaum noch. Wir müssen immer spontan reagieren.


Wann geht’s heuer wieder richtig los?

Ungefähr an Pfingsten, denke ich. Das hängt natürlich wieder am Wetter.


Seit 2008 ist die Peißenberger Umfahrung freigegeben. Sie hatten befürchtet, dass sich das negativ auf den Campingplatz auswirken könnte. Wie sehen Sie das heute?

Hm, das ist schwer zu sagen. Es ist schon laut, und das stört natürlich tatsächlich. Aber ich glaube nicht, dass es viele Besucher davon abhält, zu uns zu kommen.

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