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Glückliche Absolventen: Die 31 Abschlussschüler erhielten am Freitag bei der Entlassfeier ihre Zeugnisse im Steigenberger Hof in Penzberg. Mit im Bild sind Schulleiter Stephan Meuß (l.) und einige Lehrkräfte.

Abschluss an der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe

Superhelden des Alltags

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Penzberg – Stolz auf ihre Leistung sind 31 Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Penzberg. Sie erhielten am Freitag ihre Abschlusszeugnisse und können sich nun Altenpfleger oder Pflegefachhelfer nennen.

„Wer von ihnen kennt Clark Kent?“ fragte Stephan Meuß, Schulleiter der Altenpflegeschule in Penzberg, die Anwesenden bei der Abschlussfeier am Freitagnachmittag. Insgesamt 31 Absolventen erhielten dort ihre Abschlusszeugnisse: 22 Schüler dürfen sich nun examinierte Altenpfleger nennen, neun Schüler sind jetzt examinierte Pflegefachhelfer. Alle Absolventen haben die Prüfungen bestanden und zudem eine Arbeitsstelle gefunden.

Clark Kent sei die bürgerliche Tarnidentität Supermans – und mit dieser Figur hätten die Absolventen einiges gemein. Supermans Markenzeichen sei das rote „S“ auf seiner Brust und sein blauer Anzug. Auch die Abschlussshirts der Absolventen sind in diesen Farben gehalten – allerdings prangt darauf ein „A“ für Altenpflege. „Ihr seid Helden des Alltags“, sagte Meuß. Im Berufsalltag solle man oft alles gleichzeitig können: geduldig, beharrlich, stressresistent sein. Aber die Absolventen sollten auch ihre Grenzen kennen, „damit ihr nicht in die Falle des Helfersyndroms tappt“. Die Schule sei keinesfalls eine Superman-Schule, jedoch wolle sie auf die verschiedenen Herausforderungen des Berufes vorbereiten und vielleicht eine Idee für eine bessere Welt geben.

Auch der katholische Pfarrer Bernhard Holz würdigte den Weg, den die jungen Menschen eingeschlagen haben. Sie hätten es sich nicht leicht gemacht, in diesem Beruf sei ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und körperlicher Anstrengung erforderlich. „Lassen Sie die Menschen spüren, dass sie sich bei Ihnen aufgehoben fühlen dürfen“, gab Holz den Absolventen mit auf den Weg.

Klassensprecherin Sibylle Reiser dankte im Namen der Altenpflegeklasse den Lehrern. Dass die Schüler nun hier als examinierte Fachkräfte stünden, dies sei nicht nur der Verdienst der Schüler.

In der Pflege sei oft die Rede von Personalmangel und schlechter Bezahlung, sagte Diakonin Tina Dehm von der Rummelsberger Diakonie. Es sei aber auch wichtig, dass Humor und Lebensfreude nicht zu kurz kommen, sagte Dehm.

Mit Werner Schmidbauers Lied „Momentensammler“ gaben die Lehrkräfte Susanne Klett und Barbara Gottwald-Matalik den Absolventen mit auf den Weg, schöne Momente im Arbeitsalltag in die Hosentasche zu stecken und aufzubewahren. Auch wenn es schwierige Momente mit Leid, Tod und Trauer gebe, sollten die Momente des Glücks erhalten und gesammelt werden.

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