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Die Mini-Vaganti  brachten Farbe ins Spiel.

adventsturnen des tsv weilheim

Magische Turnmomente

Weilheim - Unter dem Motto „Magic moments“ begeisterten rund 300 Kinder und Jugendliche der TSV-Turner. Fast drei Stunden dauerte das Programm.

Allerliebst waren die Kleinsten, die als „Glitzerlichter“ an der Hand ihrer Eltern durch die Arena tobten. Gruppen mit Namen wie „Bezaubernde Jeannie“, „Aristocats“, „Sweet Candy Land“, „akro nuevo“ und „Superhelden“ in coolen Sonnenbrillen ließen bei so manchen Kunststücken wie etwa einer menschlichen Pyramiden die Mini-Vaganti zeigten, die Besucher staunen.

 Je später der Nachmittag, desto anspruchsvoller wurde das Programm, durch das Stefan Pletschacher und Rita Holmeier führten. Die Moderatoren freuten sich, dass das Turnen in der Jahnhalle veranstaltet werden konnte. „Es wäre ein großer Einschnitt gewesen für unsere Turner, wenn nicht“, so Pletschacher. War doch die Halle im Gespräch, Unterkunft für Asylbewerber zu werden. Besonderen Beifall heimste die Aerobicgruppe für die Vorführung „Dschinni & Friends“ ein, mit der sie für kurze Zeit den Orient in die Jahnhalle zauberten. 

Für zauberhafte Vorführungen sorgten alle 15 Gruppen, so auch die Fördergruppe, bei der „Mary Poppins“ zu Besuch bei den Menicellis“ war, oder die Buben mit „Black & White, die Rhönradturner mit „Thriller“ und zum Abschluss „Vaganti“ mit „iMagIne“. Damit alles wie jedes Jahr reibungslos ablaufen konnte,dafür sorgten viele Helfer, die Matten und Geräte in Windeseile auf- und abbauten. Für sie und alle Teilnehmer kam zur Belohnung zum Schluss der Nikolaus.

Die schönsten Bilder des Adventsturnens

 Zwei der rund 300 Teilnehmer waren Clara (14) aus Starnberg und Hanna (13) aus Weilheim. Die beiden Gymnasiastinnen hatten seit zwei Monaten intensiv für das Nikolausturnen geübt. „Turnen ist abwechslungsreich, da bleibt man gelenkig“, sagte Hanna. Clara macht es ebenso Spaß, denn „Turnen beansprucht den gesamten Körper und wird nie langweilig“. Obwohl beide schon lange mitmachen, waren sie vor ihrem Auftritt, den sie gemeinsam mit 25 anderen Turnerinnen zeigten, doch ein wenig aufgeregt. 

Christian Hub trainiert mit seinem Team von sechs bis sieben Leuten die Fördergruppe und ist seit 1995 dabei. „Für das Nikolausturnen haben wir mehr Zeit investiert als sonst“, so Hub. „Kinder, die Kunstturnen machen, sind sehr diszipliniert. Denn es wird viel verlangt. Konzentration und Mut gehören schon dazu“, so der Lehrer. Für ihn und sein Team steht die turnerische Leistung im Vordergrund und nicht die Show. Und wenn beides so gut harmoniert wie nicht nur bei der Fördergruppe zu sehen war, ist das ein wahrer Genuss, den die Besucher immer wieder mit reichlich Applaus belohnten.

Inge Beutler

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