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Weg zur Ammerschule soll sicherer werden

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Weilheim - Der Weg zur Ammerschule ist gespickt mit Gefahren: Dieser Meinung sind viele Mütter und Väter, deren Kinder dort täglich zum Unterricht gehen.

Neben Eltern, Lehrern und Schulleitung waren Vertreter von Polizei, Stadtrat und Stadt dabei. „Die Schule ist von Problemstellen eingekesselt“, leitete Elternbeiratsvorsitzende Bianca Heigl den Abend ein. Gesucht wurde nach Lösungen für folgende Probleme:

Die Gefahr beginnt, sobald die Kinder den ersten Schritt vom Schulgelände machen: Direkt vorm Haupteingang an der Lohgasse verläuft ein schmaler Weg, der gleichzeitig von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden darf - in beiden Richtungen. Dies ist viel zu gefährlich für die Grundschüler, so die einhellige Meinung beim „Runden Tisch“ - zwei klar abgetrennte, separate Wege für Fußgänger und Radfahrern wären viel sicherer. Geprüft werden soll nun, ob dies platztechnisch möglich wäre, zum Beispiel durch das Versetzen das Grünstreifens. Der Elternbeirat will einen Antrag an den Bauauausschuss des Weilheimer Stadtrats formulieren.

Weireres Problem: „Jeden Tag gibt es bei uns ein riesiges Verkehrschaos vor der Schule“, sagte Rektorin Maria Herrmann-Trunk: Viele Eltern bringen und holen ihre Kinder mit dem Auto, Lehrer suchen morgens einen Parkplatz, und dazwischen tummeln sich Kinder zu Fuß oder mit dem Rad. Die Rektorin hatte eine Idee zur Entzerrung der Lage: „Wir haben ein sehr großes Pausenhofgelände, das zum Teil kaum genutzt wird. Da könnte man prima einen Ausweichparkplatz für die Lehrer schaffen.“ Der Elternbeirat will einen entsprechenden Antrag stellen.

Gefahr Nummer drei: Viele Kinder müssen diesen passieren, und zwar auf einem ebenerdigen, lediglich durch Markierungen abgegrenzten Geh- und Radweg. Viele Fahrzeuglenker würden diesen beim Rangieren übersehen, beklagten die Eltern. Polizist Pogorel empfahl, den Weg durch einen Bordstein besser abzugrenzen. Der Elternbeirat will dies beantragen.

Zwei Probleme sehen die Eltern an der Schützenstraße: Viele Autofahrer würden die Regeln beim Grünpfeil an der Kreuzung von Schützenstraße/Lohgasse nicht beachten und rechts abbiegen, ohne vorher nochmal anzuhalten. Zudem gebe es keine sichere Querung für die Kinder beim Schützenheim. Gewünscht wird dort eine Ampel - eine Kostenfrage, wie es von Polizei und Stadt hieß. Die Eltern wollen dranbleiben.

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