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Mit vereinten Kräften gegen die Flammen: 75 Feuerwehrleute aus Antdorf, Penzberg, Habach und Dürnhausen waren am Freitag im Einsatz, um zu verhindern, dass sich der Stadelbrand auf die umliegenden Gebäude ausbreitet. 

Großeinsatz der Feuerwehren

200 000 Euro Schaden bei Stadelbrand in Antdorf

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Obwohl am am Freitagabend vier Feuerwehren im Einsatz waren, konnten sie nicht verhindern, dass ein Stadel im Antdorfer Ortsteil Rieden vollständig niederbrannte. Den 75 Feuerwehrleuten gelang es aber, das Feuer in Schach zu halten, sodass die Flammen nicht auf das landwirtschaftliche Anwesen übergriffen.

Antdorf – Ein lauter Knall ließ am Freitagabend gegen 20 Uhr die Anwohner des Antdorfer Ortsteils Rieden aufschrecken. Als sie nachschauten, woher der laute Knall kam, bemerkten sie, dass eine Scheune in der Nähe in Flammen stand. Der Inhaber dieser Scheune habe noch versucht, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Doch seine Bemühungen blieben ohne Erfolg.

Wenig später kam ihm die Feuerwehr zuhilfe. „Um 20.04 Uhr ging bei uns der Alarm ein“, berichtet Franz Thanner, der erste Kommandant der Antdorfer Feuerwehr, die zusammen mit den Habacher Kollegen, zuerst alarmiert worden war. Als Einsatzleiter Thanner an dem brennenden Stadel ankam, ließ er sofort die Feuerwehren Penzberg mit Drehleiter und die Feuerwehr Dürnhausen nachalarmieren.

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Nachdem die Drehleiter am Brandort angekommen war, gab es schnell Fortschritte im Kampf gegen das Feuer: Das Dach wurde geöffnet, sodass von oben Wasser in die lodernden Flammen gespritzt werden konnte. Mithilfe der Drehleiter gelang es den insgesamt 75 Feuerwehrleuten, das Feuer in rund zweieinhalb Stunden zu löschen und ein Übergreifen auf umliegende Gebäude zu verhindern. „Die Situation war schon kritisch“, sagt Thanner: „Es waren wahnsinnig viele Glutnester.“

Der Stadel war allerdings nicht mehr zu retten. Er brannte komplett ab. Um 1 Uhr war für die meisten Feuerwehrleute der Einsatz beendet. Acht Antdorfer blieben allerdings noch bis um 6 Uhr, um Brandwache zu halten. Einsatzende sei gegen 6.30 Uhr gewesen, berichtet Kommandant Thanner.

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Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 200 000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Wie die Polizei mitteilt, gibt es keine Hinweise auf Brandstiftung, dennoch hat die Kriminalpolizei in Weilheim die Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären.

In Luke-Wildenau in der Oberpfalz ist in der Nacht zum Montag eine Scheune in Flammen aufgegangen. In Freising ist es zu einem Großbrand gekommen - die Kripo ermittelt.

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