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Ein Freizeitareal entsteht: Auf das Hanggrundstück (Vordergrund) kommt der Spielplatz, die Kletterwand (rechts) steht schon. Auch die and eren Arbeiten laufen.

Dorferneuerung in Antdorf

Die Bagger sind angerollt

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Das derzeit größte Bauprojekt der Gemeinde Antdorf ist angelaufen: Am Sportgelände sind die Bagger angerollt. Dort entsteht ein neues Freizeitareal für Jung und Alt

Antdorf – Das Areal am Sportgelände lässt die Gemeinde Antdorf im Rahmen der Dorferneuerung großflächig umgestalten. Unter Federführung des Uffinger Landschaftsarchitekten Stefan Goller hat sich die Kommune einiges vorgenommen. Es entsteht ein umfangreiches Freizeitangebot – vor allem für die Jugend mit Kinderspielplatz, Abenteuerspielplatzund Bike-Park. Zudem wird der zweite Tennisplatz gebaut und durch einen Allwetterplatz ersetzt, außerdem werden weitere Parkplätze am Stockschützenplatz gebaut. Der Ausbau des Areals ist ein erklärtes Lieblingsprojekt von Bürgermeister Klaus Kostalek, er möchte damit Antdorf für die Zukunft gerade für Familien mit Kindern interessant machen.

Der Gemeinderat hatte die Arbeiten im Mai ohne Gegenstimme an eine Grainauer Baufirma vergeben. Kosten: rund 650 000 Euro. In der jüngsten Sitzung wurden einstimmig zwei weitere Angebote angenommen: Die Garten- und Landschaftsarbeiten übernimmt für rund 44 000 Euro eine oberfränkische Firma, den Holzbau wie Bänke und Auflagen erledigt ein Großweiler Unternehmen für rund 19 000 Euro.

Die Erdarbeiten und der Tiefbau sind bereits abgeschlossen, Wasser- und Regenwasserleitungen verlegt. sagt Bürgermeister Klaus Kostalek auf Anfrage der Heimatzeitung. Auch die Pflasterung ist teilweise erfolgt. Derzeit laufen die Arbeiten an den Einfassungen für die Straße. Mitte August sollen die Spielgeräte aufgestellt werden. Die große Kletterwand aus Steinquadern steht schon auf dem Hanggrundstück zwischen dem Schützen- und Trachtenheim sowie dem Fußweg zur Pfarrkirche hinauf. Anfang September ist dann laut Kostalek der neue Mehrzweckplatz an der Reihe. Zum Schluss wird der Bike-Park errichtet, das Erdreich wurde dafür bereits abgeschoben. Der Rathauschef ist zufrieden: „Wir sind im Zeitplan.“ Mitte Oktober will Kostalek Antdorfs neue Attraktion fertig haben.

Von den bislang geschätzten Kosten von rund 650 000 Euro muss die Gemeinde allerdings nicht alles tragen. Bei den 92 000 Euro allein für den Abenteuerspielplatz schießt laut Kostalek die Dorferneuerung 50 Prozent dazu. Und dann ist da noch der ELER-Topf, ein europäisches Förderprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raumes: Daraus fließen weitere 268 000 Euro nach Antdorf. Ob es später noch eine Streuobstwiese und einen Streichelzoo gibt, ist derzeit allerdings unklar. Beide Projekte stehen zumindest beim Bürgermeister noch auf der Wunschliste ganz oben.

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