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Tanz zur Trachtenheim-Einweihung in Antdorf.

"Waxnstoana" sind nicht mehr heimatlos

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Antdorf - Der Stolz war den "Waxnstoana" in Antdorf anzusehen - auf das neue Trachtenheim. Es wurde am Sonntag eingeweiht.

Strahlend schien am Sonntag die Sonne am weiß-blauen Himmel, als sich nach dem Festgottesdienst mit Pater Luschin in der Pfarrkirche St. Peter und Paul der Festzug in Bewegung setzte, vorweg der heimische Trommlerzug, dahinter die stolzen Trachtler, die örtlichen Vereine und die Abordnungen der Patenvereine aus Maxkron und Seeshaupt. Die „Waxnstoana“ hatten eigens vor dem Trachtenheim am Sportgelände Zelt und Ausschank aufgebaut. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Soimbergmusi“, der Vereinsnachwuchs zeigte Tänze.

Vorsitzender Wolfgang Lindner erinnerte ein seiner Ansprache zur Trachtenheim-Einweihung an die jahrelange Odyssee der „Waxnstoana“. Denn der seit 1919 bestehende Trachtenverein hatte seit mehr als 30 Jahren kein richtiges Zuhause mehr gehabt, sagte der Vorstand. „Wir waren heimatlos.“ Mit Auswirkungen auch auf die Vereinsarbeit: Heimatabende, Veranstaltungen und Versammlungen, alles musste woanders organisiert werden.

2014 zogen die Trachtler in die ASV-Kegelbahn im Schützenheim-Keller ein – und begannen dort Anfang 2015 mit der Renovierung. „Wir haben alles komplett entkernt“, berichtete zweiter Vorsitzender Andreas Hechenrieder den Festgästen. In viel Eigenleistungen, mit örtlichen Firmen und einer Finanzspritze der Gemeinde wurde das Domizil hergerichtet. Geschaffen wurde ein großer Saal, der für Plattlerproben ausreicht, eine Küche, ein Lager und neue Sanitäranlagen.

(mehr in der Montagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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