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Die VR-Bank-Filiale in Antdorf. Zumindest ein Geldautomat soll bestehen bleiben.

Trotz Filialschließung: Geldautomaten sollen bleiben

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Die Bankfilialen in Antdorf und Habach werden zum Jahresende geschlossen. Die Geldautomaten sollen aber bleiben - das teilte die VR Bank nach einem Gipfeltreffen mit.

Habach/Antdorf - Die VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg lässt ihre Geldautomaten in Habach und Antdorf auch nach der Schließung der dortigen Filialen zum 1. Januar stehen. Dies ist das Ergebnis einer Besprechung am Montagabend. Bürger hatten in den Infoveranstaltungen der Bank gefordert, dass die Geräte bestehen bleiben.

Zu dem Treffen hatten sich Habachs Bürgermeister Michael Strobl und sein Antdorfer Amtskollege Klaus Kostalek am Montagabend mit Bankvorstand Josef Pölt in der Seeshaupter Filiale getroffen. Am Tisch saßen auch Mitgliedervertreter und Kunden aus beiden Ortschaften. Am Ende habe es eine „kooperative Lösung“ gegeben, die die Bedürfnisse sowohl des Geldinstituts als auch der Bürger erfülle, teilte Banksprecher Johann Oberhofer mit.

In Habach bleibt der Geldautomat und Kontoauszugsdrucker im Rathausgebäude an der Hofmark. Diesen Vorschlag hatte Michael Strobl unterbreitet. Das Gebäude gehört der Gemeinde, die Bank ist dort bis 30. Juni 2022 Mieter. Wo das Gerät genau stehen wird, ist allerdings noch unklar. Im Januar gibt es laut Banksprecher Oberhofer einen Ortstermin mit einem Architekten. Die Gemeinde müsste die Räumlichkeit herrichten, dazu gehören Leitungsanschlüsse und ein 24-Stunden-Zugang. Rathauschef Strobl ist grundsätzlich zufrieden mit der Lösung. Wenigstens gebe es einen Geldautomaten im Dorf, sagte er auf Nachfrage. „Die Bank bleibt zumindest mit einem Fuß in Habach.“

In Antdorf wird der Geldautomat nach der Schließung in der jetzigen VR-Bank-Filiale am Schleierweg betrieben, so Sprecher Oberhofer. Vorstand Josef Pölt versicherte bei dem Treffen, dass die bereits gekündigten Datenleitungen neu beantragt würden und die Bargeldversorgung schon im Januar und für die nächsten Jahre gewährleistet sei. Allerdings ist es ein Provisorium: Denn das Gebäude gehört zwar der Bank, aber die Gemeinde hat ein Auge darauf geworfen. Bürgermeister Klaus Kostalek hat dafür Bauland zum Tausch angeboten. Er will das Areal für die Entwicklung des Dorfzentrums nutzen. Sollte es zum Tausch kommen, sind für den Geldautomaten „weitere Optionen in den gemeindeeigenen Gebäuden möglich“, so Banksprecher Oberhofer.

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