FC-Bayern-Stars besiegen TSV Pähl mit 22:1

Penzberg - Ein berauschendes Fußballfest war "das Jahrhundertspiel" zwischen Pähl und dem FC Bayern in Penzberg. 6000 Zuschauer jubelten, gut 70000 Euro kamen für Pähls Turnhalle zusammen.

Ein sportliches Ergebnis gab es auch. Mit 22:1 hat der FC Bayern München am Sonntagnachmittag im Penzberger Nonnenwaldstadion gegen die Kreisklasse-Kicker des TSV Pähl gewonnen. Doch dieses Ergebnis war Nebensache. Das Ereignis war das Spiel an sich, „das Jahrhundertspiel“, wie es der TSV angekündigt hatte - eine Begegnung, die Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor 14 Monaten dem Pähler Gerhard Müller, dem Vater von Thomas Müller, versprochen hatte. Quasi als Dankeschön für die Grundausbildung des heutigen Weltstars Müller wollte der FCB den TSV Pähl damit beim Bau der neuen Sporthalle unterstützen.

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Und der FC Bayern hat Wort gehalten. Fast alle Stars des Rekordmeisters, der gestern auch als Tabellenführer der Bundesliga nach Penzberg gekommen war, liefen vor 6000 Zuschauern im Nonnenwald auf: Torwart Manuel Neuer ebenso wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Franck Ribery - und natürlich Thomas Müller. Er spielte, von den vergangenen Partien in Bundesliga und Champions-League-Qualifikation müde, „nur“ eine Halbzeit, schoss in dieser aber immerhin ein Tor und musste in der Pause als Torwart beim Elfmeterschießen mit Bürgermeistern und ausgelosten Zuschauern nur einen Treffer hinnehmen.

Schützenkönig der Bayern war mit sechs Treffern Nils Petersen, das Tor für Pähl erzielte Mittelfeldspieler Christian Mühlbauer. Sein Schuss war der „Anschlusstreffer“ zum 1:14 - und bejubelter Teil eines Fußballfestes, das alle begeisterte und rundum friedlich verlief. Nicht einen einzigen Zwischenfall hatte Penzbergs Polizei-Chef Harald Bauer, der mit 30 Kollegen vor Ort war, zu vermelden. Dank 170 Ordnern der Feuerwehren gab es auch auf den Großparkplätzen keine Probleme. 50 Mitglieder des FCB-Fanclubs Sindelsdorf und 300 Helfer aus Pähl sorgten im Stadion für einen reibungslosen Ablauf und Verpflegung. Der TSV vermeldete einen Reinerlös von „mindestens 70 000 Euro“.

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