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Typisch Janosch: Das Bild „Der Josa mit der Zauberfiedel“ (1960). 

Zu Besuch bei Tiger, Bär und Papa Löwe

Kinder, auf ins Museum! Janosch-Sonderschau in Bernried

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Als Ziel für einen Familienausflug empfiehlt sich das Buchheim-Museum diesen Sommer: Die Sonderschau „Janosch und seine glücklichen Kinder“ macht auch den Jüngsten Spaß.

Bernried – Wer Kindern einen Museumsbesuch vorschlägt, erntet nicht unbedingt Jubelstürme. Doch die große Sommerausstellung im Buchheim-Museum wird auch die Kleinsten begeistern. Denn die Kunstwerke sind hier Tiger, Bär, Papa Löwe und viele weitere berühmte Janosch-Figuren. Tür an Tür mit den großen Expressionisten wie Heckel und Pechstein lässt diese Sonderschau in die wunderbare Welt des 1931 in Hindenburg geborenen, heute auf Teneriffa lebenden Kinderbuchautors Horst Eckert eintauchen, der seit 60 Jahren als „Janosch“ firmiert.

„Oh, wie schön ist Panama“  und Originalmaterial aus dem dazugehörigen Kinofilm

Die Illustrationen aus seinem Klassiker „Oh, wie schön ist Panama“ hängen auf Höhe von Kinderaugen. Und anhand von Originalmaterial des dazugehörigen Kinofilms, 2006 mit einem riesigen Team von Zeichnern realisiert, können kleine und große Besucher Schritt für Schritt nachvollziehen, wie ein Zeichentrickfilm entsteht, wie also Tiger, Bär & Co. laufen und sprechen lernten.

Eine Illustration von Janosch aus dem Buch „Komm, wir finden einen Schatz“ (1979)

Dazu sind die fertigen Streifen in voller Länge zu sehen (neben „Panama“ auch der Kinofilm „Komm wir finden einen Schatz“ und alle 26 Folgen der Fernsehserie „Papa Löwe“). Und mit vielen Originalen lässt eine chronologische Werkschau den „ganzen Janosch“ kennenlernen – bis hin zu „Wondrak, der neue Superstar“, seiner aktuellen Kolumne im „Zeit-Magazin“.

Der Künstler Janosch und die Filmproduzentin Irina Probost, die die Bernrieder Schau gemeinsam mit Direktor Schreiber kuratiert hat.

Bernrieder Buchheim-Museum: „Labor der Phantasie“ und „Tigerenten-Theater““

Rundherum gibt’s ein großes Kreativ-Programm: Jeden Samstag und Sonntag greifen Kinder ab sechs Jahren im „Labor der Phantasie“ selbst zu Pinsel und Farbe. In den Sommerferien können wochenweise Kurse gebucht werden. Und jeden Sonntag sind zwei- bis dreistündige Workshops geboten; mal werden Kinder dabei selbst zu Filmemachern, mal gestaltet die ganze Familie ein eigenes Bilderbuch. Zudem gibt es zweimal „Tigerenten-Theater“: am 15. August und 28. September um 15.30 Uhr.

Außer dem Katalog ist auch ein buntes kleines Begleitheft für Kinder erhältlich. Und jeden Sonntag um 14 Uhr ist Familienführung. Diesen Sonntag, 21. Juli, führen Ausstellungsmacherin Irina Probost mit Tochter Sissi (10) und Direktor Daniel J. Schreiber mit Sohn Jon (8) durch die Schau.

Zu sehen bis 3. November: Di-So & Feiertage 10-18 Uhr.

mr

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