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Angeblich würde der MVV-Anschluss für Penzberg, Iffeldorf, Seeshaupt und Bernried den Landkreis nichts extra kosten, meinen die „Bürger für Penzberg“.

MVV-Sonderlösung gefordert

„Bürger für Penzberg“ machen ernst: Wird Zugfahren bald viel billiger?

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Die „Bürger für Penzberg“ (BfP) machen sich bereits seit geraumer Zeit stark für einen MVV-Beitritt des Landkreises Weilheim-Schongau.

Landkreis – Kein Wunder, würden doch gerade Penzberg und seine Ortsteile sehr davon profitieren, wenn man zum günstigen Verbundtarif mit der Landeshauptstadt München und den umliegenden Landkreisen verbunden wäre. 

Nun machen die BfP-Mitglieder über die „Bürger für den Landkreis Weilheim-Schongau (BfL)“-Fraktion im Kreistag zusätzlich Druck.

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Fraktionsmitglied Wolfgang Sacher aus Penzberg stellte jetzt ganz offiziell einen Beschlussantrag an den Kreistag. Darin wird gefordert, dass die Bahnhöfe Bernried, Seeshaupt, Iffeldorf und Penzberg bereits zum nächstmöglichen Fahrplanwechsel – etwa im Dezember 2020 – in den MVV aufgenommen werden. Die Verwaltung des Landkreises solle unverzüglich diesbezügliche Gespräche mit der bayerischen Staatsregierung und dem MVV aufnehmen, schreibt Sacher in der Beschlussbegründung.

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Die Aufnahme besagter Bahnhöfe in das MVV-Gebiet sei „mit keinen zusätzlichen Ausgaben aus dem Kreishaushalt verbunden, weil die Defizite, die durch subventionierte Fahrkarten im Schienennahverkehr des MVV entstehen, durch den Freistaat Bayern übernommen werden“, führt Sacher weiter aus. Alle genannten Bahnhöfe würden mehr oder weniger unmittelbar direkt an das bestehende MVV-Tarifgebiet angrenzen, heißt es.

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„Nachdem sowohl der MVV, als auch der Freistaat Bayern und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen diese Erweiterung wünschen und sogar nachdrücklich für die Bahnhöfe Bichl, Benediktbeuern und Kochel einfordern, werden mit diesem Antrag auch offene Türen eingerannt“, schreibt Sacher in seinem Antrag.

Diese Entscheidung solle unabhängig von weiteren Beratungen zum Ausbau des ÖPNV im Landkreis Weilheim-Schongau getroffen werden, führt er aus.

Die Penzberger wollen damit aufs Tempo drücken, denn Landrätin Andrea Jochner-Weiß verweist immer wieder darauf, dass der Landkreis zunächst einen Nahverkehrsplan zum Ausbau des ÖPNV erarbeiten muss, um danach über einen möglichen MVV-Beitritt zu entscheiden. Das wird allerdings unter Umständen noch Jahre brauchen.

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