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Premiere für den „Klingenden St. Martin“: In der Pfarrkirche in Bernried traten verschiedene Musik- und Gesangsgruppen auf – mit großem Erfolg. 

„Klingenden St. Martin“ in Bernried

Donnernder Applaus in der Kirche

Bernried - Die Premiere des „Klingenden St. Martin“ war ein großer Erfolg.  Es war ein ganz besonderes Konzert, das 150 Besucher hörten. 

Es war ein ganz besonderes Konzert in der Bernrieder Pfarrkirche St. Martin – und das nicht nur, weil es die Premiere für die Veranstaltung war: Am Ende des „Klingenden St. Martin“ gab es jedenfalls laut Pfarrgemeinderat Franz Greinwald von den 150 Besuchern „donnernden Applaus“ für die musikalischen Darbietungen.

Den Zuhörern wurde ein breites Spektrum an Musikstilen und -titeln geboten. Beteiligt waren unter anderem der „Akzente-Chor“, der „Bernrieder Dreigesang“ (mit Bürgermeister Josef Steigenberger), der Kirchenchor, das Bernrieder Frauenterzett, der Kinder- und Jugendchor „Village Swallows“ und die Bernrieder Blasmusik. Für die Gesamtleitung war Ulrich Graf von Brühl-Störlein zuständig.

Der Gemeinde-Organist arrangierte und dirigierte nicht nur die Gemeinschaftslieder, von ihm stammte auch die Idee für das 90-minütige Konzert. „Von Seiten der Pfarrgemeinde wurde die Initiative sehr begrüßt und unterstützt“, betont Greinwald. Und das Ergebnis sprach für sich: „Zwischen den Darbietungen gab es keinen Applaus. Die einzelnen Stücke konnten durch die anschließende Stille noch intensiver auf die Zuhörer wirken. Vielleicht war auch deshalb die Stimmung so außerordentlich gut“, resümiert Greinwald.

Als Veranstalter konnten die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat auch einen Obolus für die Innenrenovierung der Kirche abzwacken. „Der Blick auf den Inhalt der Spendenkörbe lässt durch die Vielzahl der Scheine einen höheren Betrag vermuten“, berichtet Greinwald.

Die zusätzlichen Finanzmittel kann die Pfarrei sehr gut gebrauchen. Der Betrag, den Bernrieds katholische Gemeinde selbst für die Innenrenovierung und Orgelsanierung aufbringen muss, wird sich vermutlich auf rund 800 000 Euro belaufen, so eine Mitteilung.  

Bernhard Jepsen

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