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Stolz auf das neue Schwimmbad: (v.l.) Klinik-Geschäftsführer Robert Zucker, Architektin Edith Klein-Schießl, Elisabeth Häusler (Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd), Haustechnik-Fachplaner Joachim Pförtsch und Thomas Karpati von der Firma „plus3architekten“. 

Hallenbad in der Klinik Höhenried

Segen für „Ort der Heilung“

Höhenried – Ein Hallenbad gibt es schon seit rund 40 Jahren in der Klinik Höhenried. Aber das, was nun – am gleichen Ort und in gleicher Größe – eingeweiht wurde, ist nicht weniger als eine komplette Entkernung des Gebäudes und ein vollständiger Wiederaufbau der Einrichtung.

Die Kosten für das neue Hallenbad werden mit rund 4,3 Millionen Euro angegeben.

Für den Neubau gab es diverse Gründe. Robert Zucker, Geschäftsführer der Klinik Höhenried, nannte bei der Einweihung die Abnutzung der alten Fliesen, die Rutschgefahr, die Hygiene-Defizite und eine allgemein sehr in die Jahre gekommene Schwimmbadtechnik, die aktuellen Anforderungen zum Teil nicht mehr gewachsen war.

Für die Millioneninvestition wurde ein 16 x 8 Meter großes Edelstahlbecken mit einer Wassertiefe zwischen 1,25 und 1,35 Meter eingebaut. Die Technikzentrale wurde komplett ausgetauscht und verfügt jetzt über funktionale, technische und akustische Neuerungen, die, so Geschäftsführer Zucker, „alle aktuellen Normen für Schwimmbadtechnik erfüllt“. So sind unter anderem moderne Aggregate installiert, die deutlich umweltfreundlicher arbeiten würden. Die Filtertechnik wurde verbessert und die durchgängige Beleuchtung mit modernen LED-Lampen spare Stromkosten. Eine Wärmeschutz-Sanierung war bereits vor der Erneuerung des Bades vorgenommen worden.

Eine Vielzahl geladener Gäste bewunderte beim Eröffnungstermin das in Magenta-Tönen von innen beleuchtete Becken, das gemeinsam mit grünen Deckenelementen und Holzeinbauten an den Stirnseiten einen fast futuristischen Eindruck vermittelt. Tutzings Pfarrer Peter Brummer, der zur Segnung des Bades gekommen war, betonte die Kostbarkeit von Wasser und wünschte, das Bad solle „zu einem Ort der Heilung und der Freude“ werden. Der offiziellen Einweihung schloss sich ein gemeinsamer, festlicher Imbiss an.

Emanuel Gronau

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