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Fröhliches Treiben: Schon vor dem Sommerkeller gab es einige Aktionen.

Kunst und Workshops 

„Liebesfest“ war sehr beliebt

Einen Parkplatz am Sommerkeller in Bernried zu finden, war am Samstag vom frühen Nachmittag bis weit in die Nacht ein schwieriges Unterfangen. Sehr groß war die Resonanz auf die erstmalig dort stattfindende Veranstaltung namens „Liebesfest“.

Bernried – Dabei waren Künstler aus der Region und darüber hinaus, die Musik, Fotografien und gestaltende Kunst zeigten, Workshops und Interaktionen anboten und so scharenweise Besucher anlockten. Und diese waren vollkommen begeistert. „Es wird hier so viel geboten, auch etwas für Kinder“, sagte eine Mutter, die mit ihren beiden Kleinen gezielt nach Bernried gekommen war und eifrig am Schminktisch die Gesichter bemalte. Ein Fest für alle, die Kunst lieben, das war auch der Sinn der Veranstalter rund um Künstlerin Babette Rafael Romani, die man als die Seele des Ganzen bezeichnen kann. Eifrig wuselte sie durch die Gewölbe des Sommerkellers und zeigte alle Angebote. „Wir haben vor einem halben Jahr angefangen vorzubereiten“, sagte Romani. Die letzten beiden Tage waren zwar ganz schön anstrengend für die Veranstalter, aber man hatte Spaß. Zumal das mit der Organisation super gut geklappt hat. Die Bernrieder Feuerwehr hatte die Tische und Bänke und den Bühnenaufbau von ihrem Fest stehengelassen. Das war eine große Hilfe. „Und sie haben mir auch mit Scheinwerfern ausgeholfen“, sagte Fotografin Lissy Routil. Ihre großen, quadratischen schwarzweiß Portraits wären im Dunkeln geblieben, da irgendetwas mit dem Licht nicht geklappt hatte.

Ein handgemaltes riesiges Programm wies auf die stündlich wechselnden Bands hin. Viel Unbekanntes war dabei – um so interessanter für die Besucher. Die Gruppe „Free Mind Soundsystem“ hatte eine riesige selbst gebaute Soundanlage mitgebracht. In der Nacht legten die DJs Musik aus Jamaika auf. Mit dem eigenen Soundsystem konnte man so die in Jamaika entstandene Musikrichtung genießen. Am Eingang zum Sommerkeller stand ein Baum. Auf liebevoll ausgeschnittenen Herzen konnte man die Frage „Was ist für dich Liebe?“ beantworten und das Herz an einen Ast heften. „Liebe ist, wenn‘s einfach ist“ konnte man lesen. Oder auch „Liebe ist die einzige Sprache, die alle verstehen“.

Regina Wahl-Geiger

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