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In die Mitte genommen wurde Schwester  Angela Kirchensteiner von (v.l.)   Conny Glogger,  Renate Dodell, Josef Steigenberger  und Andrea Jochner-Weiß.

Bernried

Schwester Angela wird Ehrenbürgerin

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Eine besondere Ehre wird Schwester Angela Kirchensteiner zuteil.  Sie wird Ehrenbürgerin der Gemeine Bernried. Diese Auszeichnung hat bislang nur Altbürgermeister Walter Eberl erhalten.

Bernried – Die Ordensfrau wusste nicht, wie ihr geschah, als sie am Samstagabend auf die Bühne des Sommerkellers in Bernried gebeten wurde. Nicht nur, dass ihr dort am Ende der Lesung mit Conny Glogger die Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell zum 25-jährigen „Dienstjubiläum“ beim Hospizverein Geschenk und Blumen überreichte, Bürgermeister Josef Steigenberger gab im Beisein von Landrätin Andrea Jochner-Weiß auch eine einstimmige Entscheidung des Gemeinderats bekannt: Schwester Angela wird neue Ehrenbürgerin von Bernried. Die Urkunde dazu erhält sie bei der nächsten Bürgerversammlung.

Schwester Angela hat vor 25 Jahren den Hospizverein und die ambulante Hospizarbeit im Pfaffenwinkel mitbegründet, letztere leitet sie bis heute mit großem Engagement. Schwester Angela sei nicht nur das „Gesicht des Hospizvereins im Pfaffenwinkel“, in der Gemeinde Bernried sei sie auch der Inbegriff für Hilfe im sozialen Bereich. Egal um was es gehe, Schwester Angela sei jederzeit für die Sorgen und Nöte der Bürger da und engagiere sich, wo sie nur könne, so Steigenberger.

Die Ehrung war Abschluss und zugleich Höhepunkt der Benefizveranstaltung „Und wann i amal gstorbn soll sei“, zu welcher der Hospizverein anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums eingeladen hatte. Über 250 Besucher drängten dazu bei freiem Eintritt in den Bernrieder Sommerkeller, wo Schauspielerin und Moderatorin Conny Glogger lustige und besinnliche Texte zum Thema „Sterben und Tod“ las und der „Klosterdorf Zwoagsang“, die „Bernrieder Sänger“, „Musica Burana“ und die „Obersöcheringer Tanzlmusi“ den musikalischen Rahmen bildeten. Für die Mitwirkenden, die zugunsten der Hospizarbeit auf ihre Gagen verzichtet hatten, gab es am Ende lang anhaltenden Beifall. Und für den Hospizverein, der abschließend noch zu Gesprächen bei Getränken und belegten Broten einlud, gab es Spenden in Höhe von über 2000 Euro.

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