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Willkommen im Klostergarten Bernried: Die Gastgeber beim „Tag der offenen Gartentür mit Andrea Jochner-Weiß (Vierte von rechts) und Heike Grosser (rechts daneben).

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Gartenbesitzer öffnen ihre Gartentüren

Am  Sonntag, 25. Juni, laden in Oberbayern private Gartenbesitzer zum „Tag der offenen Gartentür“ ein. 97 Gärten machen  mit, vier davon liegen im Landkreis.

Landkreis  - Um vorab zu informieren, hatte Kreisfachberaterin Heike Grosser in den historischen Bernrieder Klostergarten eingeladen, Landrätin Andrea Jochner-Weiß freute sich, dass ihr Landkreis „ganz vorn mit dabei“ sei. Alle vier Gartenbesitzer erklärten das Besondere ihres Gartens.

Seit 1949 seien die Missionsbenediktinerinnen im Hause, so Schwesteroberin Hedwig Willenbrink, und der rund 20 000 Quadratmeter große Garten habe „von Anfang an eine große Rolle gespielt“. Das parkähnliche, historische Areal sei für die derzeit 17 Schwestern und die 24 000 Übernachtungsgäste im Bildungshaus pro Jahr von großer Bedeutung.

Im Unterhausener Permakulturgarten von Thomas Schweyer und Verena Peters-Spuhler wächst auf rund 2000 Quadratmetern laut Schweyer „bis zum Spargel und zur Artischocke alles“. Der Landwirt will „zu den Wurzeln zurück“ und wünscht sich, dass beim Gärtnern „Verstand und die Sinne gestärkt werden“.

Klein aber fein ist im Vergleich der Weilheimer „Elveden Blütenenergiegarten“, den seit ihrem Umzug nach Weilheim im Jahr 2014 Claudia Lübbert mit viel Liebe pflegt. Von Anfang an hatte Lübbert einen nach Themenfeldern gegliederten Forschungs- und Schaugarten mit Themen des menschlichen Lebens wie „Beziehung“, „Kreativität“, „Emotionen“ oder „Fülle“ im Sinn. „Es geht vor allem um energetische Aspekte der einzelnen Pflanzen und des Gartens als Gesamtenergiefeld“,so Lübbert.

Auch Silvia Schleich vom Hohenpeißenberger Bioland-Bauernhof „Hopser Hof“ hält am Sonntag ihre Gartentür offen. „Mit viel Unterstützung meines Mannes“ ist Schleich dort seit Jahren tätig. So wurde aus dem ehemals kleinen Gemüsegarten ein ansehnliches Experimentierfeld mit Nutz-, Zier- und seltenen Pflanzen. Allen vier Anbietern gemeinsam sei – so Grosser – „die Liebe zum Garten“.

Die Gärten können lediglich zwischen 10 und 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Emanuel Gronau 

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