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Bei der Verleihung des Staatspreises: (von links) Josef Miller (Stiftungsvorsitzender), Karl-Otto Kullmann (Kuratoriumsvorsitzender „Bernrieder Park“), Veronika Bischoff (Bund Naturschutz), Josef Steigenberger, Christina Voormann und Minister Markus Söder. 

Einsatz für die Bäume im Gemeindegebiet

Umweltpreis für "Bernrieder Vorsprung"

Ingolstadt/Bernried – Die Trägergemeinschaft „Bernrieder Vorsprung“ hat den Umweltpreis 2016 der bayerischen Landesstiftung bekommen. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Bei der Preisverleihung in Ingolstadt würdigten die Festredner, darunter Finanzminister Markus Söder, den Einsatz der Bernrieder für die Bäume im Gemeindegebiet.

Die Trägergemeinschaft – bestehend aus der Gemeinde, dem Landkreis, der Wilhelmina-Busch-Woods-Stiftung „Bernrieder Park“, der Ortsgruppe des Bund Naturschutz und der Initiatorin Christina Voormann, hat sich zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung die enorme Vielfalt an Lebewesen im Umfeld der alten Bäume bewusst zu machen und der Nachwelt zu erhalten.

In Ingolstadt würdigte Finanzminister Markus Söder, der auch stellvertretender Vorsitzender der Landesstiftung ist, die Preisträger für ihren „engagierten Einsatz für das Gemeinwohl“. Die Landesstiftung vergab Preise in den Kategorien „Kultur“, „Soziales“ und „Umwelt“. In jeder Sparte gab es für die drei Preisträger, unter ihnen der Regisseur Dominik Graf („Kultur“), 10 000 Euro.

Die Bernrieder teilen sich den Umweltpreis mit der „Fraunhofer Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie“ und der Umweltakademie München.

Laut Bürgermeister Josef Steigenberger, der bei der Preisverleihung war, gibt es im Gemeindegebiet von Bernried allein rund 400 Bäume mit über vier Metern Stammumfang, vor allem Eichen, Buchen und Linden. Der älteste Baum ist rund 800 Jahre alt. Der „Bernrieder Vorsprung“ hat in den vergangenen Jahren unter anderem „hochkarätige Fortbildungsveranstaltungen“ für Baumpfleger organisiert, die Kartierung vervollständigt und eine Fibel für die Bevölkerung herausgegeben.

jt

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