Tutzinger Straße  in Bernried

Die Verkehrsinseln bleiben

Bernried - Die Verkehrsinseln an der Tutzinger Straße  in Bernried haben sich bewährt. Darum bleiben sie und werden 2017 sogar ausgebaut.

Sie sind optisch nicht gerade eine Augenweide, aber die beiden provisorischen Verkehrsinseln in Bernried auf der Tutzinger Straße im Kurvenbereich am Hotel „Seeblick“ haben ihren Zweck erfüllt. „Sie machen den Verkehr massiv langsamer“, betonte Bürgermeister Josef Steigenberger in der Gemeinderatssitzung. Steigenberger berichtete dort über das Ergebnis der letzten Verkehrsschau.

Zusammen mit Vertretern des Landratsamts, der Polizei, des Staatlichen Bauamts Weilheim, der Feuerwehr und der Kommunalen Verkehrssicherheit hatte der Rathauschef Mitte Juni die neuralgischen Straßenbereiche im Klosterdorf unter die Lupe genommen. Dabei war man sich einig, dass aus den Provisorien an der Tutzinger Straße dauerhaft ausgebaute Verkehrsinseln werden sollen. Das Projekt wird das Staatliche Bauamt im nächsten Jahr in Angriff nehmen. Alternativ hätte die Gemeinde den Ausbau in Eigenregie bereits heuer in Auftrag geben können. Allerdings hätte sie in dem Fall die Kosten vorschießen müssen und erst 2017 beim Staatlichen Bauamt geltend machen können. Für die Gemeinde war dies eine zu umständlich Variante: „Auf das eine Jahr kommt es jetzt auch nicht mehr an“, so Steigenberger.

Thema bei der Verkehrsschau war unter anderem auch die Straße Richtung Gut Unterholz – laut Steigenberger ist das westliche Ende der Weilheimer Straße ein „alter Knackpunkt“. Die Gemeinde wünscht sich auf dem Streckenabschnitt bis zum Gutsgelände schon seit längerem ein Tempo-Limit. Umso mehr, seitdem auf Gut Unterholz Asylbewerber untergebracht sind und die Flüchtlinge mangels Fuß- und Fahrradweg des Öfteren gefährlich nah am Straßenrand Richtung Klosterdorf und retour marschieren. „Die Fachbehörden lehnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung nach wie vor ab“, berichtete Bürgermeister Steigenberger über die Gespräche bei der Verkehrsschau. Doch in Bernried gibt man sich damit nicht zufrieden, wie zu hören war: Die Gemeinde will nun offiziell einen schriftlichen Antrag für ein Tempo-Limit einreichen.

Bernhard Jepsen

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