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Spaßiger Fototermin zwischen den Proben in den Oberlandschulen: Das „WM Bigband Collective“ um Kontrabassist Leopold Helgert (l.) und Schlagzeuger Felix Wolf (kniend, mit Becken). Helgert (20) machte 2013 Abitur am Gymnasium Weilheim und absolviert zurzeit die Vorbereitung für ein Jazzkontrabass-Studium in Berlin. Wolf (20, Abitur 2014) studiert Jazzschlagzeug in Bern. 

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„Das können wir jetzt besser spielen...“

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Weilheim - Ehemalige Weilheimer Gymnasiasten haben das „WM Bigband Collective“ gegründet. Am  Samstag stellt es sich live vor.

 Zuwachs für die „Jazz-Stadt Weilheim“: Begeisterte Ehemalige der Gymnasiums-Bigband haben mit Mitgliedern des Landesjugendjazzorchesters das „WM Bigband Collective“ gegründet. Kommenden Samstag ist Premierenkonzert im Saal der Oberlandschulen. Wie es zu dem neuen Ensemble kam, erklären die Initiatoren Felix Wolf (Schlagzeug) und Leopold Helgert (Bass) im Interview.


Wer in Weilheims Bigband war, ist infiziert fürs ganze Leben – oder?

Felix Wolf: Bei mir ist es in jedem Fall so...

Leopold Helgert: Es ist schon eine deutliche Prägung. Man liebt den Bigbandsound – und dann ist es deutlich zu wenig, viermal im Jahr im Landesjugendjazzorchester zu spielen.

Felix Wolf: Es prägt auch, wie es in der Bigband abläuft, wie man ans Proben rangeht usw. Und es prägt die Einstellung von Arthur Lehmann (seit 30 Jahren Leiter der Gymnasiums-Bigband, Anm. d. Red.): Er ist einfach ein Macher.

Leopold Helgert: Man wird immer von ihm unterstützt. Auch unser Konzert jetzt wäre ohne ihn nicht möglich.


Wie kam’s zum „WM Bigband Collective“?

Leopold Helgert: Wir wollten einfach mal wieder mit Ehemaligen aus unserem Jahrgang spielen – und haben alle, die jetzt studieren, gefragt, ob sie mitmachen. Zuerst die Weilheimer, dann aber auch andere aus dem Landesjugendjazzorchester.


Es landeten über die Jahre ja schon viele Weilheimer im Landesjugendjazzorchester. Was ist das Erfolgsgeheimnis der Weilheimer Bigband?

Leopold Helgert: Einfach, dass man von klein auf lernt, diese Musik zu spielen. Dann will man auch auf der nächsten Ebene weitermachen.

Felix Wolf: Das haben schon viele Weilheimer gemacht, und von daher probieren es auch die nächsten wieder...


Wird das Konzert am Samstag jetzt ein „Abend der Nostalgie“?

Leopold Helgert: Wir haben schon ein paar Stücke von damals rausgesucht – und uns gedacht, die können wir jetzt nochmal besser spielen... Aber es sind auch Nummern dabei, die einige von uns selbst geschrieben haben. Trompeter Jakob Maes hat zum Beispiel zwei Kompositionen extra für diese Besetzung arrangiert.

Felix Wolf: Wir haben eine gute Mischung aus Traditionellem – etwa von Count Basie – und modernen Stücken. Zum Beispiel ist auch ein eigenes Stück von mir dabei und eine moderne Komposition des Münchener Pianisten und Dozenten Christian Elsässer. Es gibt also was zu entdecken.

Das Konzert

im Saal der Oberlandschulen Weilheim (Leprosenweg 14) beginnt kommenden Samstag, 13. Februar, um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro (ermäßigt fünf Euro).

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