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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Oberhausen.
Am Nachmittag und Abend vor dem Andreastag wird in Untereglfing neben der Kirche Maria Himmelfahrt alle zwei Jahre der Andreasmarkt gefeiert. Fünf mal, so meint Andreas Schmitter (vorne rechts), gibt es in Untereglfing derzeit den Vornamen Andreas, aber natürlich waren beim gestrigen Zusammentreffen auch alle anderen Vornamen zugelassen - wie zum Beispiel der von seinem Gegenüber Hans Bernhardt. "Der Zweck ist, dass man z&#39ammsteht und ratscht" meint Rudi Marquardt über den Markt, der an fünf Ständen wieder alles bot, was das Herz oder besser der Magen begehren konnte an diesem feuchtkalten Ereignis, das die Eglfinger mittels einer Interessengemeinschaft vor gut 10 Jahren etabliert haben.
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Andreasmarkt in Eglfing.
Huglfing Adventsmarkt - Infos folgen!
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Huglfing.
Pähl Weihnachtsmarkt
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Pähl.
Pähl Weihnachtsmarkt
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Pähl.
Peißenberg Weihnachtsmarkt . Namen nicht bekannt.
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Peißenberg.
Peißenberg Weihnachtsmarkt, Stand Asyl im Oberland (von links) Andrea Freudhöfer, Amadud Mahad Tourax, Suleman Muhammat, Ruth Dick, Philip Ikwulegbu, Gertraud Reichert und Saleem Shaukat.
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Peißenberg.
Pollinger Weihnachtsmarkt. Mistelverkäufer FFW Oderding
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Es weihnachtet in der Region: Dieses Bild zeigt den Christkindlmarkt in Polling.

Das Wochenende in Bildern

Die Christkindlmärkte in der Region Weilheim

Weilheim - Die staade Zeit hat begonnen - und damit die Christkindl- und Weihnachtsmärkte in der Region. Wir zeigen Ihnen die Bilder vom Wochenende.

Der Nikolaus ist da „Wir haben keinen Adventskranz mehr – das war noch nie da“, sagte eine zufriedene Barbara Sterzer, deren Frauenbund mit den Bäuerinnen seit rund 30 Jahren den Oberhausener Weihnachtmarkt organisiert, schon rund eine Stunde nach Beginn. Das Interesse galt dann zunehmend dem Nikolaus (wie immer in den letzten Jahrzehnten: Rudolf Sonnleitner), der für die kleinen Besucher Geschenke dabeihatte. Die Kinder zog es auch zum „Lebkuchen-Bemalstudio“, während ihre Eltern – bei Glühwein, Feuerzangenbowle oder Bombardino – unter Gebasteltem, Getöpfertem, Gestricktem und Gebackenem nach Geschenken für sich und andere suchten. Eröffnet wurde der Markt von Christkind Anna, die „Oberhauser Jungmusikanten“ spielten auf. 

Am Nachmittag und Abend vor dem Andreastag wird in Untereglfing neben der Kirche Maria Himmelfahrt alle zwei Jahre der Andreasmarkt gefeiert. Fünfmal, so meinte Andreas Schmitter (vorne rechts), gibt es in Untereglfing derzeit den Vornamen Andreas, aber natürlich waren beim gestrigen Zusammentreffen auch alle anderen Vornamen zugelassen – zum Beispiel der seines Gegenübers Hans Bernhardt. „Der Zweck ist, dass man z’ammsteht und ratscht“, meinte Rudi Marquardt über den Markt, der an fünf Ständen wieder alles bot, was das Herz oder besser der Magen begehrte an diesem stürmischen Tag. Den Markt haben die Eglfinger mittels einer Interessensgemeinschaft vor gut zehn Jahren etabliert. 

Am Fischener Holzstand geht man mit der Zeit. Unter den geschnitzten Krippentieren – Bestseller auf dem Pähler Adventsmarkt – waren heuer auch Alpakas. Ansonsten setzten die Veranstalter auf Bewährtes – mit Erfolg. Der Markt war trotz des sehr schlechten Wetters gut besucht. Josef Hirsch ist seit 25 Jahren dabei. Er fährt die Besucher mit seinem Wagen, der von zwei süddeutschen Kaltblütern gezogen wird, während des Markts durch das Dorf. „Früher sind wir zu zweit gefahren“, erinnert er sich, „aber die Gespanne werden immer weniger.“ Jetzt fährt nur noch er, „18 bis 20 Fahrten bei schönem Wetter“, aber gestern, so schätzte er mittags, „wird es wohl bei sechs Fahrten bleiben. Den Pähler Adventmarkt gibt es seit 1983. Seither wird er immer am ersten Adventssonntag abgehalten. Zunächst fand er vor dem Pfarrheim, dann wegen der Bauarbeiten für das neue PGZ auf den Platz vor dem Feuerwehrhaus und seit 2005 wieder am alten Ort statt. Der Erlös geht an die Pfarreien Pähl und Fischen. Diese verwenden das Geld für den Erhalt ihrer Kirchen, den Betrieb ihrer Kindergärten und für soziale Zwecke. Insgesamt sind für den Markt drei Tage nötig. Der Samstag wird für den Aufbau der 20 Stände gebraucht, ein guter Teil des Montags für den Abbau und die Einlagerung der Teile im Pfarrstadel. Die Vorbereitung beginnt laut Sabine Neumayr aber schon im Frühsommer mit Marmeladeeinkochen. Im Herbst geht es dann so richtig los. Und am Sonntag sind rund 100 Helfer im Einsatz, damit alles rund läuft. st

Neben Kesselfleisch, Bratwürsten, Glühwein und Plätzchen wurden die Besucher des Peißenberger Weihnachtsmarkts auch mit Yabra und Makluba bewirtet. Die gefüllten Weinblätter und der Reis mit Auberginen waren Bestandteil des „Syrischen Dreierleis“ mit Salat und orientalischem Fladenbrot, das – wahlweise vegetarisch oder mit Hähnchenfleisch – Flüchtlinge zubereitet hatten, die vom Peißenberger Helferkreis betreut werden. Ruth Dick und Gertraud Reichert hatten einen Stand organisiert, auf dem auch Weihnachtschmuck verkauft wurde, den die Neu-Peißenberger gebastelt hatten. Der Markt ist laut Bürgermeisterin Manuela Vanni bei den Vereinen sehr beliebt. Heuer konnten nicht alle Bewerber berücksichtigt werden, weil am Tiefstollen nur 35 Buden aufgestellt werden können. Trotz des schlechten Wetters war der Markt sehr gut besucht. Allerdings zogen viele Besucher die Tielstollenhalle dem Freigelände vor.

gro

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