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Viel Applaus gab es für die neun Schauspieler der Wielenbacher Theaterer, die am Samstag im Feuerwehrhaus zum vierten Mal „Bloß koana Weiberröck“ aufführten. 

„Bloß koane Weiberröck“

Für drei Stunden den Alltag vergessen

Wielenbach - Die Wielenbacher Theaterer amüsieren ihr Publikum mit „Bloß koane Weiberröck“. Am kommenden Sonntag gibt es eine Zusatzvorstellung.

 „Weil das Leben hart genug ist“, so Spielleiter Christian Fuchs, „wollen wir nur spielen, um die Leute zum Lachen zu bringen – einfach aus Spaß an der Freud.“ So könnten die Besucher für drei Stunden – so lange dauert die aktuelle Inszenierung einschließlich Brotzeitpausen – den Alltag vergessen. Und dies gelingt den Wielenbacher Theaterern.

Die Aufführung des Schwanks „Bloß koane Weiberröck“ lebt nicht nur von den Charakteren, als da sind: der ältere Bauer, der sich Gedanken um die Zukunft seines Hofs macht, der designierte Hofnachfolger, dem der Unterschied zwischen Kuh und Stier erklärt werden muss, der Testamentsvollstrecker, der nicht ganz durchblickt und erst mal einen Schnaps braucht, intrigante Frauen und eifersüchtige Burschen. Vielmehr lebt die Inszenierung auch von der Art, wie die Charaktere gespielt werden. und von Dialogen, bei denen auch einfache Worte zum Lacher werden – je nach dem, woran der Zuschauer gerade denkt. So kann ein warmer Wind einem Bauern auch Sorgen machen, wenn er nichts mit dem Klima zu tun hat.

Natürlich gibt es ein glückliches Ende, auch wenn einige der Beteiligen dabei wegen der manuellen Beiträge zur Situationsklärung noch etwas lädiert aussehen. Weil die acht geplanten Vorstellungen schon ausverkauft sind, wird noch eine Aufführung angehängt.

Karten

für die Zusatzvorstellung am Sonntag, 28. Februar, ab 18 Uhr gibt es bei Familie Metzger, Herzogstandstraße 16, in Wielenbach.

Alfred Schubert

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