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Freuen sich auf den „Boarischen Tanz“: Franz Tafertshofer (von links), Markus Abenthum, Martin Schwarzenbrunner und Josef Zwerger. 

„Boarischer Tanz“ in der Hochlandhalle

Trachtler machen gemeinsame Sache

Zwei Trachtenvereine gehen einen gemeinsamen Weg. Ob es das schon einmal gab, wusste keiner so recht. Aber am Samstag wir beim „Boarischen Tanz“ gefeiert.

Weilheim/Polling – Für den kommenden Samstag, 13. Mai, laden der Gebirgstrachtenverein D’Ammerbergler Polling und der Heimat- und Trachtenverein Weilheim zum „Boarischen Tanz“ in die Weilheimer Hochlandhalle ein. Die „Jungen Pfaffenwinkler“ sorgen musikalisch für den richtigen Schwung, und die Bar hat ab 22 Uhr geöffnet. Wir befragten die Vorstände und Vorplattler über die gemeinsame Veranstaltung.

„Boarischer Tanz“ und bayerisches Lebensgefühl – das passt zusammen?

Martin Schwarzenbrunner, Vorstand der Weilheimer: Das passt sogar sehr gut zusammen. Jeder, der sich wie wir mit unserer schönen Heimat, unserer Lebensweise, unserer Musik und unserem Lebensgefühl verbunden sieht, ist herzlich willkommen.

Tracht oder Jeans? Modern oder Tradition?

Franz Tafertshofer, Vorstand der Pollinger: Die einen kommen in Tracht und die anderen in Jeans und Hemd. Die einen wollen tanzen, die anderen einen schönen Abend bei einer deftigen Brotzeit genießen. Die einen vergnügen sich in der Bar, die anderen freuen sich über die Musik. Ich glaube, das Besondere an diesem Abend ist, dass hier Menschen jeden Alters eingeladen sind, die es sich einfach gutgehen lassen wollen.

Wurde schon einmal miteinander ein Fest organisiert?

Schwarzenbrunner: Nein, noch nie, soviel ich weiß. Wenn’s wirklich funktioniert, wovon wir ausgehen, schwebt uns ein gemeinsames regionales Tanzfest vor. Das wäre unser Ziel. Schaun mer mal.

Was gibt’s zu Essen?

Tafertshofer: Es geht von der Brotzeitplatte mit Kartoffelsalat bis hin zum Wurstbrot und zur Käse- und Schnitzelsemmel. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Vom Viehmarkt zum Tanzboden... Wie wird die Hochlandhalle am Samstag ausschauen?

Markus Abenthum jun., Vorplattler der Weilheimer: Es werden Tische und Bänke aufgestellt, die Halle wird mit weiß-blauen Fahnen und Bäumen geschmückt, und auf Strohballen spielt die Musi. Das wird richtig gut, wir haben so viele Ideen. Die Besucher werden überrascht sein.

Was ist das Besondere an diesem „Boarischen Tanz“?

Josef Zwerger jun., Vorplattler der Pollinger: Ich denke, dass wir was miteinander organisieren, da entwickelt sich gerade eine Eigendynamik. Das alleine ist schon eine tolle Sache. Jeder will etwas dazu beitragen, die Plattler werden den „Gauschlag“ zeigen, angedacht ist ein Goaßlschnalzen. Die Musiker freuen sich schon. Eingeladen sind Alteingesessene und Neubürger, Jung und Alt. Gemeinsam wird so eine bayerische Tradition gelebt und an die nachfolgenden Generationen weitergegeben.

Infos

Beginn des „Boarischen Tanz“

ist am kommenden Samstag, 13. Mai, 20 Uhr, in der Hochlandhalle. Einlass ist ab 16 Jahre. Weitere Infos gibt es im Internet unter: www.ammerbergler.de und www.hut-weilheim.de.

Annie Reichert-Schwaiger

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