Feuerwehr im Blickpunkt: Es gibt Gerüchte, nach denen sich Feuerwehrleute mit kontaminierter Einsatzkleidung in der Mittelschul-Aula aufgehalten haben sollen. Das stimmt nicht, sagt Kreisbrandmeister Gerold Grimm. Das Foto zeigt eine Szene während der Löscharbeiten am vergangenen Donnerstag.

Ermittlungen zur Ursache laufen aber noch

Großbrand in Rigi-Rutsch'n: Es gibt eine erste Entwarnung

Peißenberg - Nach dem Großbrand in der "Rigi-Rutsch'N" wird nun vorsichtig Entwarnung gegeben: Der Asbestanteil in den Dachplatten sei „sehr gering“.

Es ist nur noch eine verkohlte Trümmerruine, dienach dem Großbrand in der „Rigi-Rutsch´n“ von der Freibad-Gaststätte „CariBar“ übrig geblieben ist. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache sind nach wie vor am Laufen. „Wir von der Gemeinde wissen noch gar nichts. Das Landeskriminalamt hat darüber noch nicht mit uns geredet“, erklärte Bürgermeisterin Manuela Vanni auf Nachfrage der Heimatzeitung.

Letzte Woche hieß es von Seiten der Polizei, dass möglicherweise ein „technischer Defekt“ in der Gaststättenküche das Feuer ausgelöst haben könnte. Ebenfalls noch ungeklärt ist die Höhe des Gesamtschadens im Bäderpark. Genauere Erkenntnisse darüber wird es wohl frühestens am Freitag geben. Glück im Unglück: In den Eternit-Dachplatten soll laut einer ersten Begutachtung nur ein „sehr geringer Anteil“ an Asbest enthalten sein. Die freigesetzten Emissionen dürften sich demnach in Grenzen gehalten haben.

Das Freibadgelände ist momentan vom Landeskriminalamt abgeriegelt und für die Öffentlichkeit versperrt. Wie Bürgermeisterin Manuela Vanni am Montagabend im Bauausschuss berichtete, werden im Laufe der Woche Sachverständige die Asbestbelastung im Gebäude-Inneren genauer unter die Lupe nehmen. 

Bilder: Großbrand in der "Rigi-Rutsch'n" in Peißenberg

Auch soll ein Statiker überprüfen, ob die Erdgeschossdecke einsturzgefährdet ist. Möglicherweise könnten sich die Stahlträger infolge der Gluthitze verformt haben. Die Frage, ob und wann der Schwimm- und Saunabetrieb wieder eröffnet werden kann, steht also noch in den Sternen. Dem Vernehmen nach sollen die technischen Anlagen im Kellergeschoss vom Brand weitestgehend verschont geblieben sein. Auch an der neu errichteten Blockbohlensauna wurden keine Schäden festgestellt.

Lesen Sie auch:

Nach dem Brand: Inhaber der "CariBar" will weiter machen.

Bernhard Jepsen

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