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Bürgermeister Bernhard Kamhuber informierte über Aktuelles aus der Gemeinde.

Pläne für die Zukunft der Gemeinde

Bürgerversammlung Huglfing: Breitband, Bahnhof, Biomasse

Huglfing - 80 Besucher waren zur Huglfinger Bürgerversammlung gekommen. Sie erfuhren,  wie die Zukunft der Gemeinde aussieht.

Die Gemeinde macht sich Fit für die Zukunft. Das war die Kernbotschaft, die Bürgermeister Bernhard Kamhuber in seinem anderthalbstündigen kommunalpolitischen Rapport den rund 80 Huglfingern überbrachte, die zur Bürgerversammlung ins Trachtenheim gekommen waren.

Der Breitbandausbau, den die Telekom als einziges Unternehmen angeboten hat, soll künftig allen Huglfingern Daten mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde liefern. 520 000 Euro soll der Ausbau des Glasfasernetzes kosten, die Gemeinde erhofft sich dafür einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent. Besonders gut wird das Baugebiet Sieglbrunn erschlossen. Dort gibt es Glasfaserkabel bis ans Grundstück.

Wohnraum soll künftig nicht nur für Familien, sondern auch für Singles und Personen mit geringerem Einkommen geschaffen werden. In diesen Sinn werde nicht nur das Baugebiet Sieglbrunn erweitert, sondern auch sozialer Mietwohnraum geschaffen (wir berichteten) – mit 30 Prozent staatlicher Förderung.

Größtes Vorhaben der Gemeinde ist der Neubau des Feuerwehrhauses. Das 1963 errichtete Gebäude entspricht laut Kamhuber nicht mehr den heutigen Anforderungen und kann auch nicht nachgerüstet werden. An seiner Stelle soll nächstes Jahr ein neues Gebäude mit vier Stellplätzen und den erforderlichen Nebenanlagen gebaut werden. Etwa drei Millionen Euro muss die Gemeinde voraussichtlich in das 46x17 Meter große Haus investieren. Umweltfreundliche Wärme soll eine Biomasseheizung liefern, an die auch andere Immobilien der Gemeinde angeschlossen werden können.

Die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes soll schon heuer beginnen. Laut Kamhuber soll es ein Treffen geben, bei dem über einen Entwurf entschieden wird. Die Planung werde so erstellt, „dass noch Geld übrig bleibt, dass man das Ganze auch umsetzen kann“.

Von den Bürgern kamen einige Anregungen an die Gemeinde. Ein Friedwald als Ergänzung zum Friedhof wird gewünscht, ebenso die Aufkiesung von sumpfigen Wanderwegen. Ob die Gemeinde die farbliche Gestaltung von Häusern vorschreiben kann, wollte ein Besucher wissen. Dies sei ein schwieriges Thema, so der Bürgermeister. Mit solchen Vorschriften würde man anderen seinen eigenen Geschmack aufzwingen.

Alfred Schubert

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