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Will weiter in der „Rigi-Rutsch’n“ eine Gastronomie anbieten: Sven Runkel, hier mit Ehefrau Andrea bei der Eröffnung der „CariBar“ im November 2014. 

Großbrand in der „Rigi-Rutsch’n“

„CariBar“-Chef will weitermachen

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Peißenberg - Bei dem Großbrand in der „Rigi-Rutsch’n“ wurde die „CariBar“ komplett zerstört. Gastronom Sven  Runkel will dennoch weitermachen.

Vom Großbrand in der „Rigi-Rutsch’n“ ist vor allem der Restaurantbereich im Obergeschoss betroffen. Die CariBar“, die im November 2014 eröffnet wurde, ist komplett zerstört – für den Gaststättenchef Sven Runkel eine Katastrophe.

Die Stimmung bei Sven Runkel und seiner Frau Andrea ist auf dem Tiefpunkt. Was der Brand für sie bedeutet, „wissen wir noch nicht. Wir müssen abwarten, was die Gemeinde vorhat“, sagt Andrea Runkel auf Nachfrage. Für Andrea Runkel ist klar: „Wenn es heißt ,Wiederaufbau‘, sind wir auf alle Fälle dabei.“

Insgesamt 15 Mitarbeiter, darunter ein Auszubildender im dritten Lehrjahr, der das Kochhandwerk lernt, beschäftigt Sven Runkel in der „CariBar“. Drei arbeiten Vollzeit, zwei Teilzeit, der Rest sind 450-Euro-Kräfte. Die Mitarbeiter „haben wir gebeten, eine Woche abzuwarten“, sagt Andrea Runkel. „Wir sind auf alle Fälle interessiert, den Betrieb wieder aufzunehmen.“ Die Verantwortung fürs Personal nage sehr an ihrem Mann, sagt Andrea Runkel.

Bilder: Großbrand in der "Rigi-Rutsch'n" in Peißenberg

Als das Feuer gegen 14 Uhr ausbrach, war Sven Runkel erst kurz zuvor von der „CariBar“ nach Hause gekommen. Von einer Cousine erhielt das Ehepaar per Telefon die Nachricht, dass es in der „Rigi-Rutsch’n“ brennen soll. „Wir sind dann beide gleich hingefahren“, sagt Andrea Runkel. Bei der Begehung mit den Fachleuten von der Polizei nach dem Brand war das Ehepaar dabei. „Wir haben viele Fotos, die wir vom Innenbereich hatten, zur Verfügung gestellt“, berichtet Andrea Runkel.

Beträchtlicher Verdienstausfall

Bitter für ihren Mann sei die Zerstörung des Obergeschosses auch, weil er den kompletten Umbau vor eineinhalb Jahren selbst bewerkstelligt hat. Mit Freunden und Verwandten „hat er dafür Tag und Nacht geschuftet“, sagt Andrea Runkel. Sie hat eine eigene Arbeitsstelle, so dass die Familie samt Kindern noch über ein Einkommen verfügt. Der Verdienstausfall ist dennoch beträchtlich. „Wir müssen schauen, wie wir den überbrücken“, sagt die Peißenbergerin.

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