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Probesitzen im neuen Chillout: (v.l.) Kevin Strotkamp, Daniel Muniak, Kristina Schmid, Tobi Walter, Kevin Herbst und Basti Hartung aus Penzberg in der alten Hausmeisterwohnung am Wellenbad, die die Jugendlichen derzeit herrichten

Nach dem Umzug aus der Stadthalle

Jugendliche packen im Chillout an

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Penzberg - Jetzt geht's los: Seit Kurzem baut eine Gruppe Jugendlicher das alte Hausmeisterhäuschen am Wellenbad zum Jugendtreff um. Ein Ortsbesuch.

Mit einer Wanne voll Bauschutt hat alles begonnen. Darin liegen die Überreste einer heruntergekommenen Wohnung, die zwei junge Männer von den Wänden geschlagen haben. Gleichzeitig war es ein symbolischer Akt, der ausdrücken soll: Hey, jetzt sind wir hier. Wir – damit sind die Jugendlichen gemeint, die sich zweimal pro Woche im Jugendcafé „Chillout“ in der Stadthalle getroffen haben. Hier – das ist ein kleines Häuschen gleich neben dem Penzberger Wellenbad (wir berichteten). Nach dem Start des Stadthallen-Umbaus mussten die Chillout-Gänger nämlich ausziehen und sich eine neue Bleibe suchen. Die alte Bude modeln die Jugendlichen jetzt in ein neues, gemütliches Zuhause um.

Die Bar ist das Herzstück

Elektrogeräte gesucht

Bis es mit Umzug soweit ist, braucht das Chillout-Team Unterstützung – in Form von Sachspenden. „Fernseher, Kühlschränke, Lautsprecher – allgemein gesagt Elektrogeräte“, sagt Daniel Hartung. Wer etwas hat, kann einfach eine Mail an die Redaktion (redaktion@penzberger-merkur.de) schicken.

Los gelegt haben sie vor zwei Wochen. Zunächst ging’s droschen Kevin Strotkamp und Daniel Muniak auf die Küchen-Fliesen ein und schlugen sie herunter. Besonders wichtig ist den Jugendlichen die neue Bar, sozusagen das Herz der neuen Küche. Bei einer offiziellen Sitzung wählten die „Chillout“-Organisatoren – ganz demokratisch – Muniaks Vorschlag (siehe Skizze), eine Bar mit roten Lichteffekten Sobald Küche und Theke fertig sind, machen sich die Jugendlichen an die zwei übrigen Räume. Im Gemeinschaftsraum – früher einmal das Wohnzimmer der Hausmeisterwohnung – stellen sie Leder-Couchs, DJ-Pult und Fernseher auf, ins Spielezimmer kommen Dartscheibe und Tisch-Kicker. Fertig sein soll alles frühestens „in einem Monat“, sagt Basti Hartung. Ein optimistischer Plan. „Ich rechne eher mit zwei bis drei Monaten“, sagt Muniak.

(Mehr zum Chillout lesen sie in der Wochenendausgabe)

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