Sprachen bei der CSU: (v.r.) Renate Dodell, Michael Hosse, Harald Kühn (Landrat Garmisch-Partenkirchen), Petra Maier und Alexander Dobrindt. foto: Gronau

CSU-Neujahrsempfang: Kritik und Eigenlob am Vormittag

Peißenberg - Die Euro- und Bankenkrise, Schulterklopfen für die eigene Partei und ein bisschen Kritik gab es gestern beim Neujahrsempfang der CSU Peißenberg.

Den Auftakt machte der Ortsvorsitzender Michael Hosse, der sich schlecht informiert fühlt. „Ich habe den Eindruck als Außenstehender, ich weiß nicht was die machen“, sagte er über die Gemeindewerke Kommunalunternehmen (KU). „Ich höre nichts und sehe nichts“, weshalb er sich mehr Transparenz wünsche.

Petra Maier, CSU-Fraktionsvorsitzende im Marktrat, geht es ebenso. Es gebe ja leider keinen Werkausschuss mehr, sondern einen Verwaltungsrat, der nur nichtöffentlich tage. Und aus diesen Sitzungen dürfe sie natürlich nichts nach außen tragen, auch wenn sie das gerne ab und zu möchte. Überhaupt flössen die Informationen aus dem Rathaus spärlich, ging es an die Adresse von Bürgermeisterin Manuela Vanni, die beim Empfang in der Tiefstollenhalle zugegen war. Ein Besucher habe Maier zuvor gesagt, unter Bürgermeister Hermann Schnitzer sei das Rathaus geradezu ein Informationsministerium gewesen, meinte die Fraktionssprecherin. „Der Bürger erfährt, grad wenn es um unser Kommunalunternehmen geht, noch weniger“, sagte Maier.

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