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50 Jahre Roche in Penzberg: Zum Geburtstag gab es auch eine Torte

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Von: Andreas Baar

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Beim Penzberger Stadtfest überreichte die Rathausverwaltung den Roche-Vertretern auch eine Torte zum 50-Jährigen. © Stadt

Penzberg – 50 Jahre Biotechnologie im Penzberger Nonnenwald: Das nutzte Roche in mehrfacher Hinsicht zum Feiern – beim Stadtfest, mit Festabend und Vortrag.

Im Unternehmen hatte man sich mächtig ins Zeug gelegt, um den runden Geburtstag des eigenen Werks heuer gebührend zu feiern. Beim dreitägigen Penzberger Stadtfest engagierte sich Roche bewusst als Partner der Kommune. Man war bei den Veranstaltungen vertreten, so bei der Stadtwette, der Rocknacht und der Open-Air-Kunstausstellung. Eine Zielsetzung: Der Penzberger Ableger der deutschen Roche-Sparte wollte seine seit fünf Jahrzehnten gewachsene Verbundenheit mit der Stadt und ihren Menschen ausdrücken.

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Der Beginn im Nonnenwald: Am 29. Juni 1972 wurde der Grundstein für das Werk Penzberg im Gebäude 442 gelegt. © Roche

Bereits vor dem Stadtfestbeginn wurde im Werk selbst gefeiert. Beim Festabend fanden sich 300 Gäste ein, moderiert wurde die Veranstaltung von Sabine Sauer vom BR. Bei der Geburtstagsparty sollte die Bedeutung des Standorts und von Roche für die Region deutlich werden – inklusive des eigenen Selbstverständnisses als innovativer Pionier im Gesundheitswesen. Unbestritten ist: Sowohl das Vorgängerunternehmen Boehringer Mannheim und seit 1998 Roche trugen wesentlich zur Entwicklung der Bergwerksstadt nach der Schachtschließung 1966 zu einem modernen Wirtschaftsstandort bei.

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Roche-Geschichte wird lebendig: (v.l.) Ulrich Opitz (bis 30. Juni Werkleiter in Penzberg), Hedwig Auer (Witwe von Rudi Auer), Christel Näher (Witwe von Gotthilf Näher) und Paul Wiggermann (Werkleiter ab 1. Juli). © Roche

Extra eingeladen worden waren die Witwen von Gotthilf Näher und Rudi Auer, Christel Näher und Hedwig Auer: Sie berichten aus erster Hand, wie es zur Ansiedlung von Roche beziehungsweise Boehringer Mannheim in Penzberg kam. Der neue Werkleiter Paul Wiggermann, der zum 1. Juli Ulrich Opitz abgelöst hat, setzte sich mit Daniela Maisel (Head of Pharma Research & Early Development bei Roche in Penzberg), Benjamin Friedrich (Data Scientist bei Temedica – Digital Health Experte), Bürgermeister Stefan Korpan und dem Historiker Prof. Paul Erker zur Talkrunde zusammen.

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Hatte auch Kurioses aus dem Penzberger Roche-Leben zu berichten: Prof. Paul Erker bei seinem historischen Vortrag. © Roche

Geschichte für Mitarbeiter

Auszubildende durften über ihre Wünsche für die Zukunft sprechen. Kultur gab es auch: Das heimische Oberlandler Volkstheater zeigte eine Szene aus dem neuen Theaterstück „Herr Hofmann schaut auf sein Werk“ von Stefan König, das Ende Juli aufgeführt werden soll. Festreden hielten der an dem Abend noch amtierende Werkleiter Opitz, Rathauschef Korpan, der stellvertretende Landrat Wolfgang Taffertshofer und der stellvertretende Betriebsrat Tobias Schmid.

Am Mittwoch (29. Juni) gab es einen Geschichtsunterricht für die Mitarbeiter: Pünktlich zur Grundsteinlegung des ersten Gebäudes am 29. Juni 1972 im Nonnenwald hielt Prof. Paul Erker – der auch das passende Buch dazu verfasst hat – einen kurzweiligen Vortrag. Er gab einen Einblick in 50 Jahre Roche in Penzberg und erwähnte Kurioses.

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