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Ehrenamtlich für die Umwelt: „Grüner Engel“ für André Wacke aus Penzberg

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Von: Andreas Baar

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Münze und Urkunde: André Wacke (l.) aus Penzberg erhielt den „Grünen Engel“ von Umweltminister Thorsten Glauber. © Staatsministerium

Penzberg - Große Auszeichnung für André Wacke: Der Penzberger bekam den „Grünen Engel“ für seine Müllsammlungen auf der Loisach verliehen.

„Der Schutz von Natur und Umwelt ist eine bedeutende Gemeinschaftsaufgabe“: So heißt es vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Ehrenamtliche Helfer würden im Freistaat „einen unverzichtbaren Beitrag“ für den Erhalt der Artenvielfalt leisten. Deren Engagement wurde nun von Umweltminister Thorsten Glauber (FW) mit „Grünen Engeln“ und „Grünen Junior Engel“ gewürdigt. 22 Ehrenamtliche aus Oberbayern und Niederbayern erhielten die Auszeichnung – darunter mit André Wacke auch ein Penzberger.

Ehrung für ehrenamtlichen Einsatz

Aus Anlass des „Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011“ wurde die Auszeichnung „Grüner Engel“ erstmals vergeben. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Ehrennadel. Die spezielle Ehrung erfolgt für „vorbildliche Leistungen und langjähriges, nachhaltiges, ehrenamtliches Engagement im Umweltbereich“, heißt es vom Münchner Umweltministerium. Aufgelistet werden zum Beispiel Artenschutzkartierungen, Erfassung und Erstellung der Roten Listen und Atlanten, Artenhilfs-, Schutz- und Pflegeprojekte, Arbeit in der Naturschutzwacht und in Naturschutzbeiräten sowie naturkundliche Führungen.

Zuletzt wieder auf der Loisach

Der Penzberger André Wacke ist seit einigen Jahren in Sachen „Müll“ aktiv. Regelmäßig fährt er mit seinen Mitstreitern auf Stand up Paddles (SUP) und Booten auf der Loisach und sammelt die Hinterlassenschaften der modernen Zivilisationsgesellschaft auf. Erst kürzlich waren die Aktiven wieder unterwegs und hatten tonnenweise Müll eingesammelt.
Wacke erhielt die Auszeichnung am Montag (19. September) im Maximilian-Saal der Regierung von Oberbayern von Minister Glauber überreicht. Der Politiker würdigte das Engagement des Penzbergers, der sich in seiner Freizeit mit Müllsammelaktionen für saubere Gewässer „und damit für den Schutz unserer Lebensgrundlagen“ einsetze. Glauber hob in seiner Laudatio Wackes Devise „Nicht nur reden, sondern auch selbst anpacken“ hervor, der damit „unsere Heimat“ von Unrat befreie. „Eine tolle Idee, die den Gemeinden und letztlich uns Steuerzahlern auch noch viel Geld spart.“ Darüber hinaus würde Wacke mit seinen werbewirksamen Aktionen Menschen sensibilisieren und so ein Bewusstsein „für verantwortungsvolles Verhalten in der Natur“ schaffen.

Preis zuletzt 2020 an Penzberger

Ein Penzberger hatte den „Grünen Engel“ zuletzt im Jahr 2020 erhalten: Walter Heußler bekam die Auszeichnung für seinen jahrzehntelange Einsatz als Naturschutzwächter, Biberberater sowie für seine naturkundliche Aufklärungsarbeit bei der Jugend.

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