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Große Resonanz: Penzberger Fördertopf für PV-Anlagen ist schon leer

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Von: Andreas Baar

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Der Fördertopf im Penzberger Haushalt für private PV-Anlagen ist bereits ausgeschöpft. © Andreas Baar

Penzberg – Das Förderprogramm der Stadt Penzberg für PV-Anlagen und Balkonkraftwerke ist nach nur zehn Tagen ausgeschöpft. Anträge werden nicht mehr behandelt.

Einmütig hatte sich der Stadtrat auf das neue Förderprogramm verständigt. Hintergrund der Penzberger Photovoltaik-Initiative war ein Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion zur Förderung von Mini-Solarkraftwerken gewesen, zusätzlich wurde ein alter BfP-Wunsch nach einer umfassenden kommunalen Förderung von PV-Anlagen als Ergänzung aus der Schublade geholt. Ab 1. Januar 2022 sollten damit private Photovoltaik-Anlagen, Balkonkraftwerke und PV-Speicher im Stadtgebiet gefördert werden. Insgesamt 30.000 Euro an Fördermitteln standen im Haushalt parat

Hier gibt es Infos

Bei Fragen rund um das Photovoltaik-Förderprogramm können sich interessierte Bürger direkt an das Rathaus wenden: Karl Schwarzbeck (Telefon 08856/813-551 oder E-Mail an karl.schwarzbeck@penzberg.de).

Weitere Mittel noch unklar

Das Interesse daran war groß. Aufgrund der großen Nachfrage sind die Haushaltsmittel seit Montag (10. Januar) „restlos ausgeschöpft“, teilt Iris Futterknecht von der Rathaus-Pressestelle mit. Aktuell seien 34 Förderanträge in Bearbeitung. Die Verwaltung würde daher um Verständnis bitten, „dass derzeit keine weiteren Förderanträge bearbeitet werden können“. Ob die Finanzmittel für das laufende Kalenderjahr nochmal aufgestockt werden, steht laut Rathaus zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Sobald eine Förderung wieder möglich sei, werde man dies kundtun. Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) zeigt sich gemäß Pressemitteilung von der großen Nachfrage nach dem Angebot „sehr beeindruckt“. Es freue ihm, dass das neu aufgelegte Förderprogramm auf eine solch positive Resonanz fällt, so Penzbergs Rathauschef.

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