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Sebastian Schott erzielte im Derby das dritte Tor für den ESV Penzberg und auch ein Eigentor.

Klare Verhältnisse

Klassenunterschied: ESV Penzberg siegt im Derby 4:1 gegen den ASV Antdorf

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Penzberg - Klare Verhältnisse herrschten im Derby zwischen dem ESV Penzberg und dem ASV Antdorf. Die Eisenbahner ließen den Nachbarn beim 4:1 keine Chance.

„Die Mannschaft ging von der ersten Minute an hoch konzentriert zur Sache und auch in der zweiten Hälfte hatten wir mehr vom Spiel. Der Sieg war mehr als verdient“, urteilte Wolfgang Tiedt, der sportliche Leiter des ESV Penzberg, danach zufrieden. „Das war heute ein Klassenunterschied. Das Ergebnis geht in der Höhe in Ordnung“, räumte ASV-Coach Aleks Simic danach ein. „Für den ESV sind aber Ostern, Geburtstag und Weihnachten zusammengefallen, angesichts der Geschenke, die wir verteilt haben“, erkannte Simic eine Vielzahl an grober Patzern bei seiner Truppe, die den Hausherren das Toreschießen leicht machten. Ein dicker Fehler der Gäste begünstigte auch schon früh den Führungstreffer der Eisenbahner, als Kai Schumacher (17.) ungehindert mit einem sehenswerten Fallrückzieher das 1:0 markierte. Tobias Szekeli (30.) hatte danach bei seinem Lattentreffer Pech.

Ehrentreffer durch Eigentor

Dafür erzielte Maxi Neitzert (39.) mit einem Weitschuss kurz vor der Pause das 2:0, als Antdorf Keeper Michael Kölbl zu weit vor seinem Tor stand. Die Hoffnung auf Besserung beim ASV nach dem Wechsel erfüllte sich nicht. Einen weiteren Fehler der Gäste bestrafte Sebastian Schott (52.) mit dem 3:0. Danach verflachte die Partie. Nach der Gelb-Roten Karte (62.) gegen Antdorfs Patrick Oswald erhöhte Maxi Vorreiter (62.) auf 4:0. Kurz vor dem Abpfiff der Partie kamen die Gäste aus Antdorf durch ein Eigentor von Schott, der den Ball unglücklich in den eigenen Kasten abfälschte, noch zum Ehrentreffer. „Unterm Strich war das ein gebrauchter Tag“, war Simic nach der Derbypleite bedient. „Wir wollen jetzt nach zwei Siegen in Folge weiter Boden gut machen“, sieht der sportliche ESV-Leiter Tiedt die Eisenbahner jetzt im Aufwärtstrend.

Quelle: DasGelbeBlatt

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