Ein Polizeiauto von der Seite
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Gleich mehrfach beschäftigten Betrunkene in der Stadt die Polizei (Symbolbild).

Deutlich betrunken

Polizei Penzberg: 23-Jähriger will mit 1,6 Promille noch Radl fahren

  • Andreas Baar
    VonAndreas Baar
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Penzberg – Betrunkene beschäftigten die Penzberger Polizei: Ein Streit am Festplatz eskalierte und ein 23-Jähriger wollte mit 1,6 Promille aufs Radl steigen.

Derzeit läuft auf der Berghalde die Volksfest-Alternative „Plan B“. Am Festplatz gerieten sich am Sonntag gegen 0.55 Uhr zwei 18-jährige Penzberger in die Haare. Im Verlauf des Streits schubste laut Polizei einer der beiden Kontrahenten den anderen. Beide fielen zu Boden und der Geschädigte kugelte sich den Daumen der linken Hand aus. „Da beide Beteiligte stark alkoholisiert waren, sind weitere Ermittlungen zum Sachverhalt erforderlich“, heißt es von der Polizei. Nach Angaben der Inspektion ergaben die Alkotests beim Beschuldigten deutlich über 1 Promille, bei seinem Opfer ebenfalls deutlich über 1,5 Promille.

Bereits am Samstag zuvor bemerkte eine Streife der örtlichen Polizei gegen 1.15 Uhr, wie ein 23-jähriger Penzberger vor einem Lokal in der Innenstadt sein Fahrrad aufsperrte und sich mit diesem auf den Heimweg machen wollte. „Er zeigte deutliche Ausfallerscheinungen“, heißt es von der Inspektion. Der Alkoholtest ergab bei dem 23-Jährigen eine Atemalkoholkonzentration von über 1,6 Promille. Sein Radl wurde wieder versperrt und der Schlüssel sichergestellt. Der Penzberger trat seinen Heimweg zu Fuß an.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die absolute Verkehrsuntüchtigkeit beim Fahren eines Fahrrades bei 1,6 Promille beginnt – sollte man Ausfallerscheinungen haben, auch schon darunter.

Quelle: DasGelbeBlatt

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