Doch kein Wohnbau im "Erdbeerfeld"

Weilheim - Wie weit soll das östlich des Narbonner Rings geplante Wohngebiet „Am Hardtfeld II“ reichen? Weilheims Buausschuss hat die umstrittene Debatte am Dienstag fortgeführt.

Soll das geplante Wohngebiet „Am Hardtfeld II“ womöglich gar bis ins so genannte „Erdbeerfeld“ reichen, ein rund 15 000 Quadratmeter großes Grundstück nördlich der Hardtstraße, das die Stadt einst kaufte und das den Kern der von der CSU Ende der 1990er Jahre geplanten „Osterweiterung“ Weilheims bilden sollte? Diese schwierige Entscheidung möge Weilheims neuer Stadtrat fällen, so hatte der alte Stadtrat in seiner letzten Sitzung Ende April entschieden.

Bei der Vorberatung am Dienstag im Bauausschuss deutete sich nun an: Es wird wohl bei der vom alten Bauausschuss mit knapper Mehrheit empfohlenen Größe bleiben, wonach das Neubaugebiet vom Einheimischenmodell am Hardtfeld bis kurz vor der Hardtstraße reichen soll - so dass die viel diskutierte „Frischluftschneise“ von Osten etwas eingeschränkt, aber noch sichergestellt würde.

Keine Mehrheit fand im Ausschuss der Vorschlag der CSU-Fraktion, die „Frischluftschneise“ großzügiger freizuhalten, dafür aber weiter nördlich weitere Wohnhäuser zuzulassen. Denn das, so hieß es, wäre nur sinnvoll, wenn auch auf dem „Erdbeerfeld“ (zuletzt als künftiger Standort der Waldorfschule im Gespräch) Wohnhäuser gebaut würden - was die Mehrheit ablehnt. In der Stadtratssitzung am 2. Juli wird wohl weiterdiskutiert...

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