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Stein des Anstoßes: die Tiefgarage unter der Wohnanlage „Sommerbrise“. 

Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage defekt

Drei Fehlalarme in einer Nacht

Weilheim -  Dreimal musste die Feuerwehr Weilheim ausrücken. Die Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage am Bendikt-Höck-Weg machte Ärger.

Nachdem der Jahreswechsel für die Weilheimer Feuerwehr relativ ruhig verlaufen war, ging es ab Montag, 4. Januar, dann Schlag auf Schlag. Bis Sonntag fielen sieben Einsätze an, wobei die letzten drei am Sonntag bei der Feuerwehr für viel Verdruss sorgte: Dreimal raubte eine defekte Brandmeldeanlage in der Tiefgarage am Benedikt-Höck-Weg den Ehrenamtlichen den Schlaf. Sie ging um 0.39 Uhr, um 1.40 Uhr und um 3.11 Uhr an. „Besonders ärgerlich ist hier“, so Kommandant Konrad Bischel, „dass die Anlage trotz der Inbetriebnahme der Tiefgarage vor über einem Jahr aufgrund fehlender Fertigstellung immer noch nicht durch die Feuerwehr abgenommen werden konnte“.

Laut Bischel ist die Anlage nicht betriebssicher und könne „bei einem Brandfall zur Gefährdung der Bewohner führen“. Bischel, der dafür bekannt ist, dass er Klartext spricht, stellt zu dieser Tiefgarage, die zur Wohnanlage „Sommerbise“ gehört, fest: „Hier werden wieder einmal vermutlich finanzielle Interessen des auswärtigen Bauträgers auf dem Rücken der ehrenamtlichen Feuerwehrleute und deren Familien ausgetragen“. Er werde die Angelegenheit jetzt dem Landratsamt melden, so Bischel zur Heimatzeitung. Betroffen von den zwischen 17 Minuten und 35 Minuten dauernden Einsätzen wegen der Fehlalarme waren insgesamt 34 Feuerwehrleute.

Bei den Einsätzen von Montag bis Donnerstag handelte es sich um das Bergen eines Autos nach einem Unfall an der Pollinger Straße, um einen Alarm wegen angebrannten Essens in der Oberen Stadt, um den brennenden Christbaum an der Giesinger Straße (wir berichteten) und einen Wasserschaden in einer Wohnung an der Pöltner Straße. 

gre

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