Großeinsatz am Schliersee - Schwimmer offenbar vermisst

Großeinsatz am Schliersee - Schwimmer offenbar vermisst
+
Im beschaulichen Weiler Linden funktionieren die Telefonanschlüsse seit einigen Wochen nicht mehr. 

Ärger mit der „Telekom“

Seit „Friederike“ geht das Telefon nicht mehr

  • schließen

Es ist über fünf Wochen her, dass das Sturmtief „Friederike“ übers Land zog, doch Lotar Ziegler aus Linden leidet noch immer unter den Folgen. Denn damals wurde das Telefonkabel zu dem Weiler bei Eberfing beschädigt, und trotz diverser Versuche schaffte es die „Telekom“ nicht, die Verbindung wieder komplett herzustellen.

Eberfing – „Jetzt reicht’s“, sagt Lotar Ziegler über die Behandlung seines Problems durch die „Telekom“. Fünf Arbeitstrupps, die von dem Unternehmen als Externe beauftragt worden seien, hätten bisher versucht, die Reparatur durchzuführen – sie seien alle gescheitert. Am Montag schließlich kam ein „Telekom“-Mitarbeiter, dem es zumindest gelang, den Anschluss der Nachbarn wieder herzustellen, Ziegler aber wartet noch immer.

Während des Sturmtiefs war das oberirdisch verlaufende Kabel beschädigt worden, das Linden und Westenried versorgt (kurz vor den Häusern von Linden verschwindet die Leitung unter der Erde). Nach „Friederike“ seien zwar bald Arbeiten an dem kaputten Kabel durchgeführt worden, erklärt Ziegler, doch diese hätten nichts gebracht.

Es folgten weitere Versuche, die Telefon-Verbindung für den Gutshof in Linden und für das benachbarte alte Bauernhaus (dort lebt Ziegler) wieder herzustellen. Sogar aus Wien sei Hilfe angefordert worden, sagt Ziegler, der sich schon mehrfach bei der „Telekom“ beschwerte. Doch keine der herbeigerufenen Firmen war mit ihren Bemühungen erfolgreich.

Immer wieder habe es geheißen, das Problem sei so gelagert, dass andere Hilfe angefordert werden müsse, berichtet Ziegler. Auch der Fehler, der schuld ist, dass das Telefon nicht funktioniert, sei nicht eindeutig identifiziert worden. Einmal habe es geheißen, es sei etwas falsch verbunden worden, ein anderes Mal sei von Feuchtigkeit in einem Verteilerkasten die Rede gewesen.

Ziegler, der neben dem Festnetztelefon auch das Internet nicht nutzen kann, hat nun seit Wochen große Probleme mit der Außenwelt in Verbindung zu bleiben. Denn auch sein Handy funktioniert nur an bestimmten Stellen seines Grundstücks.

Als Vermieter eines Ferienhauses geht der „Telekom“-Kunde davon aus, dass er durch die Störung finanzielle Einbußen hat. „Es sind mit Sicherheit einige Hundert Euro verloren gegangen“, sagt er, Mietinteressenten hätten ihn nicht erreichen können. Es stört ihn ebenfalls, dass er für die vergangenen Wochen Telefongebühren an die „Telekom“ gezahlt hat, ohne eine Leistung dafür bekommen zu haben.

Den Telefonanbieter zu wechseln, ist für Ziegler keine Option, schließlich gehöre die Leitung nach Linden der „Telekom“. Die jüngste Information, die Ziegler von dieser erhielt, lautete, es werde sich eine „Deeskalationsgruppe“ bei ihm melden.

Die „Telekom“ bestätigte am Freitag auf Nachfrage, dass die Störung in Linden noch nicht behoben ist. Das Unternehmen bemühe sich aber, das Problem zu lösen, hieß es.

Aber Hallo!

Sie haben sich über etwas geärgert oder gefreut und möchten, dass wir darüber berichten? Zögern Sie nicht, rufen Sie uns an. Unsere Telefonnummer in der Redaktion lautet 0881/189 26.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

In 17,5 Stunden auf den Everest radeln? Für diese beiden Supersportler kein Problem!
Jürgen Kreibich und Rupert Palmberger haben ihre „Everest Challenge“ bestanden – und wie: Die beiden Radsportler sind in einer Zeit von 17,5 Stunden 25-mal den Hohen …
In 17,5 Stunden auf den Everest radeln? Für diese beiden Supersportler kein Problem!
528 Plastikenten waren in Huglfing am Start
Ausnahmezustand herrschte am Sonntagnachmittag in Huglfing. Der Arbeitskreis Kultur und Geschichte veranstaltete zum achten Mal ein Entenrennen.
528 Plastikenten waren in Huglfing am Start
Frau fährt rückwärts am Ammerdamm - und gefährdet Radler
Eine unter einer Psychose leidende Frau wollte an der Ammerbrücke in Wielenbach der Polizei davonfahren - erst nach mehreren Versuchen konnten sie die Beamten stoppen.
Frau fährt rückwärts am Ammerdamm - und gefährdet Radler
Erstmals übernimmt eine Frau das Ruder
Erstmals seit seiner Gründung vor 56 Jahren ist der Rotary Club Weilheim in weiblicher Hand: Ulla von Aswegen-Schmalfeld steht als Präsidentin nun an der Spitze der …
Erstmals übernimmt eine Frau das Ruder

Kommentare