Die Firma Oppenrieder befördert ab sofort Schüler auch per E-Schulbus: Es handelt sich dabei um einen eVito Mercedes-Benz des Autohauses MedeleSchäfer. Zur Schlüsselübergabe am Mittwoch waren zahlreiche Gäste erschienen.
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Die Firma Oppenrieder befördert ab sofort Schüler auch per E-Schulbus: Es handelt sich dabei um einen eVito Mercedes-Benz des Autohauses MedeleSchäfer. Zur Schlüsselübergabe am Mittwoch waren zahlreiche Gäste erschienen.

Busunternehmen Oppenrieder aus Eberfing

Erster vollelektrischer Schulbus im Landkreis

  • VonJennifer Battaglia
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Ab dem 14. September ist es wieder soweit: Die Schule beginnt und dadurch werden auch wieder zahlreiche Schulbusse auf den Straßen unterwegs sein. Unter ihnen auch der erste vollelektronische Schulbus im Landkreis Weilheim-Schongau.

Landkreis - Busunternehmer Anton Oppenrieder aus Eberfing ist stolz auf seine jüngste Investition: einen eVito von Mercedes in dunkelblau. Den E-Kleinbus hat Oppenrieder vom Autohaus MedeleSchäfer geleast. Unter dem Motto „Klimafreundlich zu Schule“ können damit bis zu acht Schüler gleichzeitig transportiert werden.

Das Unternehmen möchte mit seinem E-Schulbus als gutes Vorbild vorangehen. „Wir müssen einfach anfangen, etwas gegen den Klimawandel zu tun“, sagt Oppenrieder. Durch seine Initiative sollen auch die Gemeinden im Lankreis ermuntert werden, die E-Ladeinfrastruktur weiter auszubauen. Denn viele Orte verfügen bisher über keine Ladestation. Autofahren kann dann schnell zur logistischen Herausforderung werden. Wo kann ich mein Auto aufladen? Und wie lange dauert es? „Die Politik und die Wirtschaft müssen in diesem Punkt gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Oppenrieder.

Der Strom für‘s Auto kommt aus der eigenen PV-Anlage

Den neuen Schulbus wird er mit Strom aus der eigenen PV-Anlage speisen oder ihn an die Aufladestation in Eberfing anschließen. Das Laden dauert dort um die vier Stunden. Mit voller Batterie können dann circa 400 Kilometer gefahren werden.

Richard Winkler vom Autohaus MedeleSchäfer erklärt: „Wir müssen bei E-Autos umdenken. Parken muss gleichzeitig Aufladen bedeuten, andernfalls wird es schwer.“ Am Mittwochnachmittag überreichte er Oppenrieder und seinem Sohn Thomas im Beisein zahlreicher Gäste die Schlüssel für das neue E-Gefährt. Mit dabei war auch Veronika Schnellhorn, Referentin für Mobilität und Klimaschutz im Landkreis. Sie ist von der Idee des elektrischen Fahrens begeistert: „Es ist toll, dass es solche Unternehmer wie Oppenrieder gibt, die da mitziehen.“  

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