Haushalt Eberfing

Fast 600.000 Euro fließen in Gebäude

3,8 Millionen Euro groß ist der Haushaltsplan der Gemeinde Eberfing.   Es müssen aber auch 500.000 Euro Schulden aufgenommen werden.

Eberfing – Einen „sehr investitionsstarken Haushaltsplan“ hat die Gemeinde Eberfing laut Bürgermeister Georg Leis für das laufende Jahr aufgestellt. Die Planung eines hohen Vermögenshaushalts sei wegen der Zukunftsinvestitionen nötig. Für diese sei auch eine hohe Kreditaufnahme erforderlich, so der Bürgermeister bei der Sitzung am Donnerstag in der Gemeinde. Fast 600.000 Euro sollen heuer in Gebäude der Gemeinde investiert werden. Geplant sind Arbeiten am Schulhaus, am Bauhofgebäude, am Gemeindezentrum und an Gemeindehäusern.

Aus den Rücklagen der Gemeinde sollen heuer 70.300 Euro entnommen werden, sodass am Ende des Jahres noch 702.700 Euro übrig bleiben. Außerdem soll ein Kredit in Höhe von 500.000 Euro aufgenommen werden. Gleichzeitig sollen 86.100 Euro für die Tilgung eines bestehenden Kredit aufgewendet werden. Ende 2017 wird die Gemeinde voraussichtlich 1,37 Millionen Euro Schulden haben – immer noch hauptsächlich bedingt durch den Kauf des Gasthofes „Zur Post“. Leis beurteilt die finanzielle Lage der Gemeinde trotzdem als gut.

Im Verwaltungshaushalt bleiben laut Plan 379.200 Euro übrig. Diese so genannte freie Finanzspanne wird dem Vermögenshaushalt zugeführt und kann für Investitionen verwendet werden.

Die Hebesätze der Gemeindesteuern bleiben unverändert. Sie betragen für die Grundsteuern A und B 310 Prozent, für die Gewerbesteuer 320 Prozent.

Die Höhe der Kassenkredite für die rechtzeitige Leistung von Ausgaben wurde vom Gemeinderat auf 200.000 Euro begrenzt.

Alfred Schubert

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