„Echo Jazz 2012“ für zwei Weilheimer

Weilheim - Hohe Auszeichnung für zwei Musiker aus Weilheim: Max Frankl (29) und Johannes Enders (44) sind Preisträger des "Echo Jazz 2012", des renommierten Deutschen Musikpreises.

Sowohl Frankl als auch Enders werden von der Deutschen Phono-Akademie als „Instrumentalist des Jahres national“ ausgezeichnet - ersterer für das Instrument Gitarre, letzterer für Saxofon. Wie am Dienstag bekannt gegeben wurde, wählte eine zwölfköpfige Fachjury aus rund 230 Nominierungen die diesjährigen Gewinner - in insgesamt 30 Kategorien. Zu den Preisträgern 2012 gehören Prominente wie die Schauspielerin und Musikerin Jasmin Tabatabai oder Götz Alsmann („Sängerin/Sänger des Jahres national“). Als internationale Sänger werden die US-Jazzer Cassandra Wilson und Kurt Elling ausgezeichnet.

Dass gleich zwei Weilheimer Musiker unter den Preisträgern sind, „das spricht für sich“, sagt Johannes Enders: „Die ganze Musikströmung aus Weilheim steht für innovative Ideen.“ Max Frankl, der nach dem Abitur in Weilheim (und ersten Jazz-Sporen in der Bigband des Gymnasiums) in Basel Gitarre studiert hat und seit einigen Jahren in Luzern lebt, sieht es ähnlich: „Das zeigt, dass in Weilheim sehr gute Musiker sind, die vor allem langfristig an ihrer Sache dranbleiben.“

Enders wird mit dem "Echo Jazz" für seine CD "Billy Rubin", Frankl für seinen herausragenden Beitrag auf dem Album "Stories" des Trios "Francis Drake" ausgezeichnet.

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