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Stellte die Pläne der Gemeinde vor : Bürgermeister Klemens Holzmann (am Mikrofon) in der Eglfinger Bürgerversammlung.

Bürgermeister Klemens Holzmann stellte bei Bürgerversammlung Projekte vor

Gemeinde Eglfing kann sich Großes leisten

Ein neues Gebäude für den Bauhof und die Schaffung von Bauplätzen für ein Einheimischenmodell: Das sind Projekte, die die Gemeinde Eglfing heuer verwirklichen will, wie Bürgermeister Klemens Holzmann bei der Bürgerversammlung zum Ausdruck brachte.

Eglfing – Kostengünstig für die Gemeinde fiel der Antrittsbesuch Holzmanns bei seinem neuen Kollegen im italienischen Allumiere aus, wie Bürgermeister Klemens Holzmann berichtete. Für die „Förderung partnerschaftlicher Beziehung“ wurden seitens der Gemeinde nur 42 Euro ausgegeben – und das, obwohl 20 Eglfinger in die Partnergemeinde in der Nähe von Rom gefahren waren. Die Teilnehmer hätten praktisch alles selbst gezahlt. Dabei gehe es der Gemeinde finanziell gut. Sie habe derzeit knapp 3,5 Millionen Euro Rücklagen und keine Schulden.

Somit können laut Holzmann größere Projekte verwirklicht werden, ohne dass „Klimmzüge“ gemacht werden müssen. Eines dieser großen Projekte könne eine Seniorenwohnanlage oder ein Mehrgenerationenhaus sein. Konkrete Planungen dafür gebe es aber noch nicht. Zuerst müsste das Ortszentrum überplant, der Friedhof erweitert und eine neue Aussegnungshalle gebaut werden, so Holzmann.

Bereits vorher wird in der Kiesgrube ein neues Gebäude für den Bauhof errichtet. Geplant ist eine 34 Meter lange und 14 Meter breite Halle. Ein weiteres große Vorhaben ist die Schaffung von Bauplätzen im Einheimischenmodell. Von rund einem Hektar Bruttofläche eines neuen Baugebiets soll rund die Hälfte an Einheimische verkauft werden. Interessenten können sich bei der Gemeinde melden.

Auch Vereine und Privatleute haben Pläne und Wünsche. Die Musikkapelle hätte gerne einen größeren Probenraum, der Sportverein einen Kunstrasenplatz. In der Versammlung wurde beantragt, Begleitgrün an der Leitenstraße und Blühstreifen zum Schutz von Insekten zu pflanzen. Außerdem sollten die Folien von Siloballen nicht in der Landschaft gelagert werden, wurde gefordert. Ein Besucher stellte den Antrag, eine eigene Bürgerversammlung zum Thema „Biodiversität“ einzuberufen.

Gleich mehrfach wurde bei der Versammlung der Wunsch nach Verkehrsberuhigung geäußert. Am liebsten wäre mehreren Bürgern „Tempo 30“ in der gesamten Ortschaft.

Alfred Schubert

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