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Sie treten für die Wählergemeinschaft an. Martin Fortmaier (vorn Mitte) ist ihr Bürgermeisterkandidat. 

Mit Zweidrittelmehrheit gewählt

Martin Fortmaier will Bürgermeister werden

Mit einer Zweidrittelmehrheit wurde Martin Fortmaier von der Wählergemeinschaft Eglfing zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Michaela Schönbach hat angekündigt, auf einer zweiten Liste gegen ihn anzutreten.

Eglfing – „Den Beruf des Bürgermeisters muss man leben“, so Bürgermeister Klement Holzmann bei der Begrüßung der 134 Bürger, die zur Aufstellungsversammlung ins Sportheim gekommen waren, denn als Bürgermeister sei man „der Chef von allem und auch der Prügelknabe für alles“. Holzmann schlug den Gemeinderat Martin Fortmaier als seinen Nachfolger vor, denn er habe „ein gutes Wissen von der Gemeinde“. Es blieb nicht bei einem Vorschlag. Sofort darauf wurde Michaela Schönbach vorgeschlagen.

Fortmaier, der „ein Bürgermeister für alle Bürger“ sein will, nannte als politische Ziele unter anderem die Umnutzung alter Hofstellen im Dorf, die Schaffung von Platz für Gewerbe, „damit man im Dorf auch arbeiten kann“, den Breitbandausbau sowie den Bau von Seniorenwohnungen und eines Mehrgenerationenhauses.

Schönbach, die für „Transparenz und Bürgerbeteiligung“ steht, will, „dass Eglfing weiter wächst“. Dafür will sie den sozialen Wohnungsbau fördern, ein Gasthaus und einen Laden im Dorf haben und den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen.

Michaela Schönbach tritt gegen Fortmaier an

Von den 134 Stimmen entfielen bei zwei Enthaltungen 88 auf Fortmaier und 44 auf Schönbach.

Die Wahl für die Liste zum Gemeinderat ging schnell, da die Wähler in einem Durchgang jedem der 19 Kandidaten auf der vorbereiteten Liste bis zu drei Stimmen geben konnten. Umso länger dauerte die Auszählung, in der die Reihung der Kandidaten auf dem Wahlzettel ermittelt wurde. Nachdem auch beschlossen war, dass keine Ersatzkandidaten aufgestellt werden, dass auf Mehrfachnennungen verzichtet wird, und dass beim Ausfall eines Kandidaten die nachfolgenden um je einen Platz aufrücken, konnte Wahlleiter Rudi Marquardt die Versammlung kurz vor Mitternacht schließen.

Fortmaier kandidierte auch für den Gemeinderat, falls er nicht Bürgermeister wird. Dies hat den Hintergrund, dass Schönbach bereits angekündigt hatte, eine eigene Liste aufzustellen, um auf dieser für das Amt des Bürgermeisters zu kandidierten.

Alfred Schubert

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Sie kandidieren: 

1. Herbert Hoiß jun., 52, Bauunternehmer. 2. Florian Walser, 39, Schreiner. 3. Tobias Panholzer, 42, IT-Projektleiter. 4. Martin Fortmaier, 49, Finanzberater. 5. Josef Bayer, 41, Vermessungsbeamter. 6. Andreas Ertl, 57, Landwirt. 7. Alfred Kölbl, 65, Kfz-Meister. 8. Rosemarie Strasser, 51, Sozialarbeiterin. 9. Lucas Kraus, 38, IT-Projektmanager. 10. Johann Sailer, 61, Bauunternehmer. 11. Claudia Leiß, 42, Kinderpflegerin. 12. Manfred Lidl, 47, Schreinermeister. 13. Wolfgang Storf, 59, Kfz-Meister. 14. Benedikt Schwab, 48, Landwirt. 15. Christian Mack, 52, Dipl.-Restaurator. 16. Wolfgang Peter, 50, Dipl.-Ing. Elektrotechnik. 17. Severin Dünnbier, 57, Eisenbahn-Betriebsleiter. 18. Evi Brauße, 49, Betriebsrätin. 19. Bernd Brauße, 42, Außendienst-Mitarbeiter.

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