Ortstermin: Willi Heidrich und seine Frau überzeugten sich an der Penzberger Straße vom Zustand des Ehrenmals. foto: privat

Ehrenstadtrat entsetzt über Ehrenmal

Penzberg - „Ich bin entsetzt“, sagt der Penzberger Ehrenstadtrat Willi Heidrich. Er meint den Zustand des Penzberger Ehrenmals in der Partnerstadt Berlin-Schöneberg.

Willi Heidrich war vor kurzem privat in Berlin und nutzte die Gelegenheit, das Denkmal für die Opfer der Penzberger Mordnacht vom 28. April 1945 anzusehen - es steht seit 1964 im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, mit dem Penzberg eine Städtepartnerschaft pflegt. Sein Eindruck von der Gedenkstätte sei „vernichtend“, sagt Willi Heidrich nach seiner Rückkehr. Das Denkmal an der Ecke Penzberger Straße/Münchener Straße selbst ist zwar in Ordnung, aber der gepflasterte Vorplatz sei verdreckt. Das deckt sich mit den Erzählungen einer Penzberger Senioren-Delegation, die im Mai mit Bürgermeisterin Elke Zehetner nach Berlin gereist war.

Für den Penzberger Ehrenstadtrat Heidrich ist das Ehrenmal in Berlin seit jeher eine Herzensangelegenheit. Er war dabei, als es 1964 eingeweiht wurde. Damals gab es noch ein Stadtwappen als Mosaik auf dem Vorplatz - das ist längst verschwunden.

Willi Heidrich hofft nun, dass Bürgermeisterin Zehetner etwas bei ihrer Schöneberger Amtskollegin Angelika Schöttler bewirken kann.

Wolfgang Schörner

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Pegel gehen wieder zurück
„Bitte ergreifen Sie Vorsichtsmaßnahmen“: Diese Nachricht veröffentlichten die Stadtwerke Weilheim für die Anwohner des Angerbachs in Weilheim heute morgen.  Jetzt gehen …
Pegel gehen wieder zurück
Vorstellung mit kleinen Pannen
500 Besucher  kamen zur  Mannschaftspräsentation der „Eishackler“ ins  Peißenberger Eisstadion. Die Fans warteten jedoch vergeblich  auf den Namen des neuen Ausländers.  
Vorstellung mit kleinen Pannen
„Wir wollten wachrütteln“
Die Plakate gegen eine Erweiterung der Fußgängerzone, die einer Todesanzeige nachempfunden sind, entzweien Weilheim. Während die Geschäftsleute sie noch ein bis zwei …
„Wir wollten wachrütteln“
100 Prozent im Hort der Harmonie
Die CSU im Stimmkreis Weilheim-Schongau gibt sich weiter als Hort der Harmonie: Bei der Aufstellung des Kandidaten für die Landtagswahl im Herbst kommenden Jahres …
100 Prozent im Hort der Harmonie

Kommentare