Benefizaktion am Sportgelände

Ein Open Air macht Schule

Weilheim – „Mission possible“ hieß das Open Air, das am Samstag erstmals auf dem Sportgelände am Zotzenmühlweg stattfand. Und es wurde seinem Namen gerecht:

Bereits am späten Nachmittag waren die Parkplätze am Sportplatz am Zotzenmühlweg rar. Alle aufgestellten Bänke waren belegt.

Mit Musik, Tanz und Akrobatik, Biergarten, afrikanischen und deutschen Spezialitäten konnten sich die Besucher einen Samstagnachmittag und -abend lang verwöhnen lassen. Und das alles für einen guten Zweck. Denn der Erlös des Open Airs „Mission Possible“ kommt Schul-Projekten in Ghana zugute.

Auch wenn das Wetter am Nachmittag wegen des heftigen Windes nicht gerade ideal für ein Fest unter freiem Himmel war, hatten die Besucher ihren Spaß. Sie standen in Grüppchen zusammen, ließen sich die Spezialitäten schmecken und von der Live-Musik verwöhnen. Auch für die Kleinen war jede Menge Spaß geboten, sie konnten sich auf einem eigenen Kinderspielgelände austoben.

Das Festival „Mission Possible“ in Bildern

Mitreißend war die Show, die am Abend auf der großen Bühne abgezogen wurde: Da war der kalte Wind fast nicht mehr zu spüren, als die über zwei Dutzend Akteure und Gruppen mit waghalsigen, lustigen und musikalischen Darbietungen loslegten. Den Beginn machte die Akrobatikgruppe „Vaganti“ mit ihrer „Jonglage auf hoher See“. Für Unterhaltung sorgten unter anderem die „Klangfabrik“, die Turmbläser der Stadtkapelle, „German-Africa Connection“, eine Trommelformation von „Asyl im Oberland“, „Benet al Amar“, eine orientalische Tanzgruppe, „Freak Run“, die Parcourgruppe des TSV, oder auch die „Ewe-Group“ vom ghanaischen Kulturverein.

Zufrieden mit dem Tag zeigte sich Sylvia Kluthe vom insgesamt zehnköpfigen Organisations-Team. „Wir pflegen Kontakte zu Ghana. In drei Wochen fahren wir dorthin. Es ist eine große Chance für uns, dort in den Familien zu leben“, so Kluthe. Der Kontakt zu Ghana kam durch die Familie Akpaklo zustande, deren Sohn in Weilheim lebt. Mit Spenden und dem Erlös des Festes, bei dem alle Künstler auf Gage verzichteten, wird ein Schulprojekt in Adaklu, einem kleinen Dorf, unterstützt. inge beutler

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